Journalistenzentrum Deutschland
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Engagement 2019

Engagement 2019

Engagement-Archiv - Seite 2

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11.09.2019

Business Media International Summit und Awards

Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland beteiligen sich an der heutigen Veranstaltung Smart SMB Summit & Awards. Als europäische Berufsverbände sehen wir auch nach Asien, um zu lernen, wie die dortige Medienbranche mit den Herausforderungen unserer Zeit umgeht. Der Fokus des Events liegt auf dem vielfältigen und dynamischen Segment kleinerer und mittlerer Medienhäuser, welche insgesamt für die größte Anzahl an Beschäftigten in den lokalen Volkswirtschaften der Regionen verantwortlich ist. Hier werden einige der Kernthemen, die die digitale Revolution prägen, überdacht und neue Perspektiven entwickelt, mit denen die digitalen Strategien der Verlage verbessert werden können.

27.08.2019

Versammlung International Press Institute Deutschland

Vorstand und Mitglieder des International Press Institute IPI, der weltweit ältesten Organisation im Engagement für die Pressefreiheit, treffen sich beim MDR in Leipzig, um die Belange des deutschen Nationalkomitees zu koordinieren. Die Vorsitzende, Prof. Dr. Karola Wille berichtete dabei über die Zusammenarbeit mit dem European Centre for Press and Media-Freedom ECPMF, welches seit mehreren Jahren die Angriffe auf Journalisten bundesweit beobachtet. Der Direktor der Press Freedom Programme, Scott Griffen, gab den die Entscheidung über den Weltkongress 2020 bekannt. Er wird in New York an der Columbia University und damit an dem Ort stattfinden, wo IPI vor 70 Jahren gegründet wurde. Patenschaften mit der New York Times und Associated Press wurden vereinbart. In Tschechien und Tansania haben sich zwei neue Nationalkomitees gegründet, welche auch den Berufsverbänden des Journalistenzentrum Deutschland einen kollegialen Zugang gewährleisten. Ein Vertreter von DPV und bdfj sitzt im dreiköpfigen Vorstand des deutschen Nationalkomitees von IPI.

07.-11.08.2019

Kongress der National Association of Black Journalists

Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland besuchen den Kongress der National Association of Black Journalists (NABJ). Die Career Fair ist die größte Karrieremesse für Journalisten und Medienfachleute aus Minderheitengruppen. Die Veranstaltung zeigt die enorme Bandbreite der heute tätigen Nachrichtenorganisationen, von Journalistenschulen bis hin zu digitalen Startups, die Journalisten und Medienfachleute für ihre Nachrichtenredaktionen suchen.

19.07.2019

Leistung "Grundsatzentscheidung" hat schon in der Vergangenheit viele Journalisten unterstützt

Wenn auch häufig unbemerkt, so kommen Journalisten doch beinahe täglich mit juristischen Fragen in Berührung. Bei typischen Problemen kann die Rechtsberatung oder im Einzelfall Hinweise der Presseratgeber weiterhelfen. Viele Konflikte können auch durch die Nutzung der Leistung Vertragsrecht von vornherein vermieden werden. Bei Fragen von grundsätzlicher Bedeutung, welche durch die bisherige Rechtsprechung (noch) nicht abgedeckt sind, bedarf es einer zusätzlichen Unterstützung. Grundsätzliche Rechtsfragen treten beispielsweise bei neuen Rahmenbedingungen, Grenzen der Vertragsfreiheit oder Änderungen von Gewohnheitsrechten auf. Bei entsprechenden richterlichen Entscheidungen spricht man in der Bundesrepublik üblicherweise von so genannten "Grundsatzurteilen". Der Einzelne hat jedoch selten die finanziellen und zeitlichen Möglichkeiten, einen derartigen Rechtsstreit durchzuführen, welcher bis zur rechtskräftigen Entscheidung nicht selten durch alle Instanzen wandert. Um die Ansprüche von Journalisten generell und jene von Mitgliedern des DPV und der bdfj im speziellen durchzusetzen, gibt es die Grundsatzentscheidung. Diese ermöglicht Mitgliedern, eine Übernahme der Prozessführung bzw. des Prozesskostenrisikos zu beantragen. Die Grundsatzentscheidung soll der Entwicklung der Gesetzgebung, Judikatur und der Rechtspflege zugute kommen. Mit dieser Leistung bieten die Verbände des Journalistenzentrum Deutschland ihren Mitgliedern die wohl einmalige Möglichkeit, auf Antrag einen wichtigen Rechtsstreit selbst bei hohem Streitwert und Verfahrenskosten durchzusetzen. Denn was heute noch das Problem eines einzelnen Journalisten ist, kann schon morgen Auswirkungen auf die ganze Medienlandschaft haben. So dient die Grundsatzentscheidung einer erhöhten Rechtssicherheit für alle Journalisten in Deutschland.

09.07.2019

Nachvollziehbare Abläufe bei der Ausstellung von Presseausweisen

Journalisten brauchen für ihre tägliche Arbeit einen Presseausweis, der nach nachvollziehbaren Kriterien ausgestellt wird. Deshalb haben die Journalistenverbände DPV und bdfj in Zusammenarbeit mit Verwaltungsexperten ausführliche Dokumentationen des Verfahrens zur Ausstellung und Vergabe von Presseausweisen angefertigt, welche berechtigten Stellen nach Vereinbarung zugänglich gemacht werden. Diese Dokumentationen sind ein weiterer Schritt dazu, die qualitativ hochwertigen Abläufe zur Annahme oder Ablehnung von Anträgen transparent und genau nachvollziehbar darzulegen. Mit der Existenz eines nicht-gewerkschaftlichen Journalistenverbandes sorgt der DPV dafür, dass Journalisten die uneingeschränkte Wahlfreiheit ihrer Berufsorganisation ganz im Sinne einer demokratischen Pluralität möglich ist. Gleichzeitig unterstützt die bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten e.V. als größte Interessenvertretung exklusiv für zweitberuflich tätige Journalisten diejenigen Kollegen, welche dauerhaft und erheblich journalistisch tätig sind. Die Presseausweise von DPV und bdfj werden entsprechend den Ausstellungsbedingungen nur nach Nachweis der journalistischen Tätigkeit ausgestellt. Gemäß der verbindlichen "Arbeitsanweisung zum Prüfverfahren zur Anforderung aktueller Nachweise bei ausgestellten Presseausweisen" wird die Tätigkeit von Presseausweis-Inhabern laufend überprüft. Das dazugehörige Standardverfahren ist aktuell angelaufen. Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern für die Kooperation.

04.-05.06.2019

Weltkongress für die Pressefreiheit

Nachdem der IPI-Weltkongress vor zwei Jahren -mit bdfj und DPV als Medien- und Veranstaltungspartner- in Deutschland veranstaltet wurde, findet er dieses Jahr im Nachbarland Schweiz statt. Chefredakteure, leitende Journalisten und führende Medienleute treffen sich, um eine Vielzahl von Themen zu erörtern und um nach Lösungswegen zu suchen. So wird auf dem Kongress unter anderem den Themen Stronger Together – How the Press and the Public Can Defend Independent Media; Joining Forces: When Large and Small Media Work to Break Stories Together; A Reality Check - Connecting with Audiences; Trust in Public Service Media in Shifting Times – Ways to Make it Better oder Surviving Against the Odds - Journalism in Repressive Media Environments ein breiter Raum eingeräumt. In einer Präsentation wird der FRA e-Media Toolkit vorgestellt, welcher vielen Kollegen den ein oder anderen hilfreichen Tipp geben dürfte. In einem Festakt wird der World Press Freedom Hero in diesem Jahr an den pakistanischen Journalisten Cyril Almeida verliehen. Der 2019 Free Media Pioneer Award würdigt die Verdienste der ägyptischen News Redaktion Mada Mast. Beide Preise werden von IPI in Partnerschaft mit dem International Media Support (IMS) ermittelt und vergeben.

05.06.2019

Journalistenzentrum Deutschland stimmt über Resolutionen ab

In ihrer Funktion als institutionelles Mitglied beteiligen sich Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland an der Ausarbeitung essenzieller Resolutionen im Engagement für die Meinungsfreiheit. Auf der 68. Vollversammlung der weltweit ältesten Organisation für die Pressefreiheit, dem International Press Institute (IPI), wird Ägyptens Regierung dazu aufgefordert, inhaftierte Journalisten freizulassen und die Blockierungen von kritischen Medien und Blogs zu beenden. Unser Kollege Mahmoud Hussein, ein IPI-Mitglied und Al Jazeera Korrespondent, befindet sich seit nahezu 900 Tagen ohne Anklage in Haft. Im Januar 2018 stufte eine Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen die Inhaftierung von Hussein als willkürlich ein und erklärte, die Haftbedingungen gleichen „grausamer, unmenschlicher und erniedrigender“ Behandlung. Ägypten verweigert Journalisten systematisch das Recht auf ein ordentliches und faires Verfahren und hält sie jahrelang ohne offizielle Anklage fest, ohne ihnen einen Rechtsbeistand zu erlauben.  Die internationalen Grundsätze zu den Rechten von Angeklagten in Strafverfahren müssen eingehalten werden. Wir fordern das Land auf, die offizielle Beschränkung kritischer Online-Nachrichtensender zu unterlassen, welche beispielsweise den diesjährigen IPI-Pionier für freie Medien, Mada Masr, betrifft. Anschuldigungen der "Verbreitung von Lügen" werden routinemäßig seitens staatlicher Stellen gegen kritische Stimmen gerichtet - eine Tendenz, welche leider auch in anderen Ländern Schule macht. Schließlich begrüßen wir die neuen Vorstandsmitglieder von den Philippinen sowie aus Kenia und Nigeria und freuen uns auf eine gedeihliche Zusammenarbeit, um gegenseitig von einander zu lernen und die Situation von Journalisten in den eigenen Ländern und weltweit zu verbessern. Vertreter von DPV und bdfj sind im dreiköpfigen Vorstand des deutschen Nationalkomitees engagiert.

03.05.2019

UN-Kongress zum Tag der Pressefreiheit

An der bedeutendsten Konferenz zum Welttag der Pressefreiheit, welche in Addis Abeba (Äthiopien) mit der UNESCO als Organisator stattfindet, nehmen als deutsche Vertreter Vorstandsmitglieder der beiden Berufsverbände DPV und bdfj teil. Die mehrtägige Konferenz steht unter dem Motto „Journalismus und Wahlen in Zeiten von Desinformationen“, wobei Lügen und Unwahrheiten bekanntermaßen seit jeher zum politischen Geschäft gehören. „Leider muss immer wieder an Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erinnert werden: Jeder hat das Recht auf Meinungsäußerung und Meinungsfreiheit; dies beinhaltet das Recht, Meinungen ohne Einmischung sowie Informationen und Ideen durch alle verfügbaren Medien zu recherchieren und zu verbreiten, unabhängig von Grenzen“, sagt Christian Laufkötter, Sprecher des Journalistenzentrums Deutschland. DPV und bdfj verteidigen die Pressefreiheit in Deutschland und weltweit als Vorstandsmitglieder der deutschen Sektion des International Press Institute (IPI), der ältesten Organisation im Engagement für die Meinungsfreiheit. Außerdem ist der DPV, stellvertretend für die bdfj und das Journalistenzentrum Deutschland, 3-Sterne-Mitglied bei Reporter ohne Grenzen. Das Journalistenzentrum Deutschland setzt sich international für die Wahrung der Pressefreiheit ein.

27.04.2019

Informelles Treffen von Journalisten

Journalisten und Verbändevertreter treffen sich im Großraum Frankfurt, um die gemeinsamen Ziele von Medienschaffenden zu stärken. Diese Ziele werden durch die starken Interessenvertretungen DPV und bdfj gefördert und geschützt. Deren Mitglieder arbeiten in allen Medienbereichen, in denen professioneller Journalismus ausgeübt wird. Sie erreichen ein millionenfaches Publikum.

15.04.2019

Freiberufler sehen in Digitalisierung große Chancen für ihre Arbeit

Die Digitalisierung hält immer schneller und stärker Einzug in den beruflichen Alltag, vor allem in den von freiberuflich tätigen Journalisten. Bei allen Vorteilen, die die weltweite Vernetzung bietet, ist das Thema Datenschutz das am stärksten diskutierte. „Unsere Kolleginnen und Kollegen haben ein verbrieftes Recht, Quellen und Informanten zu schützen“, sagt Christian Laufkötter, Pressesprecher der beiden Berufsverbände DPV Deutscher Presse Verband und bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten in Hamburg. „Viele von ihnen wünschen sich deshalb bessere Programme und Mechanismen, um ihre Informationen und Daten noch besser vor unbefugtem Zugriff zu sichern.“ Diese Stimmung teilen freiberufliche Journalisten mit branchenfremden Freiberuflern in ganz Deutschland. Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) hat jüngst die Ergebnisse einer Umfrage unter seinen Mitgliedern vorgestellt. So rechnen mehr als 80 Prozent der Freiberufler damit, dass sich die Digitalisierung bis zum Jahr 2025 stark (47 Prozent) oder sogar sehr stark (38,7 Prozent) auf Ihre Tätigkeit niederschlägt. Mehr als zwei Drittel (69,5 Prozent) sehen die Digitalisierung als Chance. Etwas mehr von ihnen (70,8 Prozent) sehen allerdings störende Aspekte in Sachen politischer Rahmen- bzw. Wettbewerbsbedingungen. 40,8 Prozent der Befragten befürchten, ihre Daten nicht ausreichend schützen zu können. Dies führe dazu, dass der Kern der Freiberuflichkeit, nämlich die Vertraulichkeit, beeinträchtigt werden kann. Für BFB-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Ewer ein klares Signal: „Der Datenschutz ist mithin ein entscheidender Schlüsselfaktor, um die Potenziale der Digitalisierung in den freiberuflichen Feldern zu heben.“ An der Umfrage des BFB beteiligten sich rund 2.000 Freiberufler. Der Bundesverband vertritt als einziger Spitzenverband der freiberuflichen Kammern und Verbände die Interessen der Freien Berufe. Neben dem DPV gibt es keinen weiteren Journalistenverband, welcher sich in diesem wirkungsvollen Umfeld für die Belange von freiberuflichen Journalisten engagiert.

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