Journalistenzentrum Deutschland
Trägerverband
Mainvisual

Engagement 2021

Engagement 2020

Engagement-Archiv

Seite 1 von 2.

23.08.2021

Afghanistan Recherche

Die Situation in Afghanistan ist in aller Munde. Für das journalistenblatt ist unser Redakteur Shams Ul-Haq nach Kabul gereist, um über den blitzschnellen Umsturz der Regierung und dessen Folgen zu berichten. Als besonderen Service für die Mitglieder von DPV und bdfj können ihn diese kontaktieren, falls sie einen Recherche-Kontakt zu Afghanistan-Fragen benötigen. Selbstverständlich steht er auch Redaktionen für die Erstellung eines Artikels zur Verfügung. Gleichzeitig ruft das Journalistenzentrum Deutschland die bundesdeutsche Regierung dazu auf, den Journalisten in Afghanistan zu helfen. Auch wenn Pressefreiheit nach westlichem Verständnis auf absehbare Zeit in dem Land nicht umsetzbar erscheint, so sollten doch jene Menschen nicht darunter leiden, welche in den letzten Jahren versucht haben, diese zu etablieren. Für die Mehrheit der einheimischen Journalisten in Afghanistan und deren Angehörige geht es vorerst um das blanke Überleben. Die Taliban haben in den letzten Tagen bereits Familienmitglieder von Journalisten ermordet, welche in das Ausland fliehen konnten. Wer hier zielgerichtet spenden möchten, kann dies bei der Partnerorganisation Afghan Journalists Safety Committee (AJSC) schnell und direkt vornehmen: https://www.mediasupport.org/donate/?mc_cid=4e0580f7bf&mc_eid=abeb24093d

05.-09.08.2021

Vertreter der Journalistenverbände DPV und bdfj im Gespräch mit unabhängigen Filmemachern

Das Standalone Awards Festival ist eine in dieser Form einzigartige Veranstaltung für unabhängige Filmemacher. Denn für viele Teilnehmer gibt es keine Barriere bei Sprachen und Genres. Filmemacher aus der ganzen Welt bieten eine Präsentation der Kinematografie. Dabei geht es immer auch um die Entdeckung neuer Talente. Ein aus Mitgliedern der Filmindustrie bestehendes Komitee begutachtet die vorab eingereichten Filme, um dann die besten Werke zu nominieren. Besucher und Gäste aus der ganzen Welt können die Dokumentationen online miterleben und darüber abstimmen. Vertreter der Journalistenverbände DPV und bdfj diskutieren mit den Kollegen, wie die Mittel optimiert werden können, um auch in Zukunft filmische Tatsachenberichte zu erstellen. Dabei geht es beispielsweise um die Wege dahin, Quellen des Authentischen zu schaffen und diese dem Medienkonsumenten zu vermitteln.

27.07.2021

Wieweit findet sich die Zusammensetzung der Berufsgruppe Journalisten in der Gesellschaft wieder

Über das  Institut für Journalistik an der Technischen Universität Dortmund findet eine Forschungsarbeit statt, an welcher sich Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland beteiligen. Im Rahmen der Studie soll herausgefunden werden, wie sich die Berufsgruppe der Journalisten zusammensetzt und ob dadurch die deutsche Gesellschaft auch entsprechend widergespiegelt wird. Der Fokus richtet sich dabei auf die Parameter Geschlecht, Alter, Migration, soziale Herkunft, Ausbildung und der geographischen Verteilung innerhalb Deutschlands. Die erhobenen Daten werden anschließend mit Daten des statistischen Bundesamtes zur deutschen Gesamtbevölkerung verglichen.

26.07.2021

Spionagesoftware gegen Journalisten untergräbt Grundprinzipien der freien Berichterstattung

Die Journalistenverbände DPV und bdfj treten ebenso wie das International Press Institute (IPI) und Reporter ohne Grenzen, deren Unterstützer sie sind, entschieden gegen das Abhören von Medienschaffenden mit der Spyware Pegasus ein. Das globale Netzwerk im Engagement für die Pressefreiheit ist entsetzt über das potenzielle Hacken der Telefone von 180 Journalisten in mindestens 10 Ländern. Die durchgesickerten Daten wurden von einem Konsortium sowie von einer auf Pegasus spezialisierten Forschungsgruppe der Universität von Toronto analysiert. In den Jahren 2016 bis heute wird das Cyber-Überwachungstool von der Firma NSO an Regierungen verkauft wird, um angeblich terroristische Aktivitäten zu überwachen. Diese Informationen basieren auf dem Durchsickern einer Liste von 50.000 Telefonnummern, die mutmaßlich mit Personen in Verbindung stehen, die für NSO-Kunden von Interesse sind. Die Telefonnummern von mehr als 180 Journalisten, die durch das Leck bekannt wurden, gehören oder gehörten Journalisten und Redakteuren führender Medienorganisationen wie Reuters, CNN, der New York Times, France 24 und der Financial Times. „Über den Einsatz von vorgeblicher Anti-Terror Spionagesoftware Journalisten auszuspähen, stellt eine ernsthafte Bedrohung für die betroffenen Kollegen und ihre Quellen dar und untergräbt ganz wesentlich die Grundprinzipien der freien Berichterstattung.“, sagte der Sprecher von DPV und bdfj, Christian Laufkötter. „Behörden und Institutionen, bei denen festgestellt wurde, dass sie Journalisten ausspioniert haben, müssen dringend Antworten auf den Missbrauch von NSO-Technologie geben. Das Journalistenzentrum Deutschland fordert die Vereinten Nationen und zwischenstaatliche Gremien mit Menschenrechtsmandat nachdrücklich auf, umfassende und rasche Ermittlungen zu diesen Enthüllungen durchzuführen und Regierungen, die in diesen Missbrauch einer Cyber-Überwachungswaffe gegen Journalisten verwickelt sind, zur Rechenschaft zu ziehen." Eine forensische Analyse der bekannt gewordenen Daten deutet darauf hin, dass Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die Spyware nutzten, um Zugang zu den privaten Gesprächen und Nachrichten enger Mitarbeiter des Washington Post-Journalisten Jamal Khashoggi zu erhalten - Monate nach seiner Ermordung in der saudi-arabischen Botschaft in Istanbul. NSO sowie einige der betroffenen Regierungen dementierten die Informationen.

09.-18.06.2021

Treffen mit Fachgruppenleitern und Kollegen zwecks Erfahrungsaustausch

Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle reisen zwecks Erfahrungsaustausch durch Deutschland und treffen sich mit Kollegen und Fachgruppenleitern. Im Vordergrund steht dabei, Informationen zu erhalten, welche es DPV und bdfj ermöglichen, noch besser und schneller auf die Bedürfnisse der angeschlossenen Mitglieder -gerade unter Covid 19 Bedingungen- zu reagieren. Mit einem speziellen Presseratgeber sowie zahlreichen Unterstützungsleistungen haben die Berufsverbände bereits vieles umgesetzt. Weiterhin fällt es vielen -speziell freien- Journalisten schwer, unter den herrschenden Bedingungen ein vernünftiges Auskommen zu erzielen. Deshalb gilt auch in Zukunft, für Medienschaffende aufzubereiten, wie und wo sie Corona-Hilfen geltend machen können - mit Tipps und allen wichtigen Ansprechpartnern.

29.04.-03.05.2021

Tag der Pressefreiheit - Konferenz der UN

Zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai beteiligen sich DPV und bdfj seit vielen Jahren auf Einladung der Vereinten Nationen an der WorldPressFreedomDay Konferenz. Die wohl weltweit wichtigste Veranstaltung zu diesem Tag wird in diesem Jahr vom 29. April bis zum 3. Mai in Windhuk/Namibia ausgerichtet. Medienführer treffen hier auf politische Entscheidungsträger und Wissenschaftler. Eine Vielzahl von Themen bestimmen die Diskussionsforen und Veranstaltungen: Wie vermeiden wir, dass die Covid-19 Pandemie zum Aussterben der Medien beiträgt? Online-Freiheit fördern und Online-Desinformation bekämpfen. Sind unabhängige Medien ein öffentliches Gut? Die Rolle der Regierungen bei dem Schutz der Freiheit von Medienmachern und vieles mehr. Außerdem wird nach 3 Jahrzehnten über die Windhuk Deklaration und über die Sicherheit von Journalisten diskutiert - in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft. Auch die Verbände des Journalistenzentrum Deutschland engagieren sich seit über 30 Jahren für die Presse- und Meinungsfreiheit.

01.05.2021

Universitätsstudie zu Leidenschaft und Erfolg von Kreativschaffenden

Mit wie viel Freude und Begeisterung arbeiten wir in unserem Beruf als Journalist? Um dazu mehr herauszufinden, laden Sie DPV und bdfj in Zusammenarbeit mit der Hochschule Macromedia zur Teilnahme an der Studie zu Leidenschaft und Erfolg in der Kultur- und Kreativwirtschaft ein. Denn vielleicht haben Sie sich auch schon einmal gefragt, ob Sie das, was Sie tun, leidenschaftlich gerne tun und wie das mit Ihrer Performance und Ihrer Zufriedenheit zusammenhängt? Genau das möchte diese Studie herausfinden. Der Fragebogen bietet Ihnen eine strukturierte Möglichkeit, um Ihre Leidenschaft, Ihre Projekte und Ihr Handeln anonym zu reflektieren. Aussagekräftige Daten erfordern eine rege Teilnahme. Im Gegenzug bekommen wir als Verband eine Auswertung der Studienergebnisse, die zeigt, wie Leidenschaft und erfolgreiches Handeln zusammenhängen.

28.04.2021

Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität (Impfgruppe 3)

In einer Beratungsaktion informieren wir die Mitglieder von DPV und bdfj, welche zeitnah eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in Anspruch nehmen möchten. Dabei erfolgt zuerst der Hinweis, dass der Aufruf für die Gruppe 3 „Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität" je nach Bundesland unterschiedlich erfolgt. Die bundesweit gültige „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung – CoronaImpfV)“ regelt unter „§ 4 Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität“ (Gruppe 3) wie folgt: (1) Folgende Personen haben mit erhöhter Priorität Anspruch auf Schutzimpfung… 5. Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen,… Journalisten gehören bekanntermaßen zur Kritischen Infrastruktur (Einzelheiten dazu siehe Presseratgeber Nr. 8524 Ihre Rechte als Journalist auch in Corona-Zeiten, http://www.medienbu.ch/files/presseratgeber-8524.pdf). Die Berufsverbände empfehlen, bei der Anmeldung zur Impfung die bereits übermittelte Bestätigung über die Zugehörigkeit der Funktion des Journalisten zur systemrelevanten Kritischen Infrastruktur sowie den Presseausweis vorzulegen.

09.04.2021

Gründungs- und Journalistenberatung jetzt auch mit Videositzung möglich

Die Leistungen Gründungs- und Journalistenberatung der Berufsverbände DPV und bdfj können ab sofort auch per Videositzung durchgeführt werden. Im Videocall ist es erfahrungsgemäß häufig einfacher, miteinander in Kontakt zu kommen und die Lösung einer Frage umzusetzen. Angeschlossene Journalisten können einen Termin individuell vorab buchen. Diese finden den Link zu der entsprechenden Buchungsseite, nachdem sie sich unter "Mein DPV" bzw. "meine bdfj" eingeloggt haben. Die Buchungsseite mit dem Online-Tool funktioniert natürlich auch perfekt für mobile Endgeräte. Rechtzeitig vor dem Termin erfolgt automatisch eine Erinnerung. Die Gründungsberatung verschafft einen Überblick und bietet eine allgemeine Beratung & schnelle Orientierung bei Fragen aus dem Bereich Existenzgründung im Presse- und Medienbereich. Und die Journalistenberatung berät zu allen Problemen im beruflichen Alltag (mit Ausnahme der Themen Recht und Steuern).

10.03.2021

Hilfe bei individuellen Problemen für freiberufliche Journalisten

Bekanntermaßen sind im journalistischen Bereich viele Freiberufler tätig. Für diese freiberuflich tätigen Journalisten ist es trotz Einstufung des Berufes als Teil der Kritischen Infrastruktur und damit als systemrelevant teilweise schwierig, beispielsweise zwecks Notbetreuung von Kindern die entsprechenden Bescheinigungen beizubringen. Denn die behördlichen Vordrucke kennen in einigen Regionen offensichtlich nur abhängig Beschäftigte. Deshalb helfen die Berufsverbände mit individuellen Bescheinigungen, um beispielsweise die Bestätigung über die Zugehörigkeit zu einer Personengruppe gemäß der Allgemeinverfügung zur Corona-Einrichtungsschutzverordnung zu erleichtern. Für diese Freiberufler ist es von großer Wichtigkeit, dass sie ihrem Beruf uneingeschränkt und vor allem meist sehr kurzfristig nachgehen können. Sie müssen also quasi rund um die Uhr einsatzbereit sein, um sich schnell an den Ort des Geschehens zu bewegen und von dort berichten zu können. Schließlich sind sie gehalten, sich von ihren Einnahmen neben den täglich anfallenden Lebenshaltungskosten auch selbständig sozial abzusichern.

Seite 1 von 2.

Seite empfehlen Seite drucken