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Engagement 2021

Engagement 2021

Engagement-Archiv

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14.12.2021

Journalismus und Digitalisierung - bezahlte Umfrage

In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Medienökonomie der Universität zu Köln suchen DPV und bdfj Journalisten für eine wissenschaftliche Erhebung. Das Beantworten der Fragen der 5-minütigen bezahlten Online-Studie erfolgt über ein Online-Formular und ist sowohl von Handy als auch vom PC aus zeitlich flexibel möglich. Die Teilnahme wird mit durchschnittlich 10 Euro via PayPal vergütet. Bei Interesse erhalten Teilnehmer die Forschungsergebnisse vor Veröffentlichung übermittelt. Hier geht es zur Studie: https://unikoelnpsych.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_2merSGmBN7ZCREi. Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte direkt an die zuständige Doktorantin: lara.mueller(at)uni-koeln.de.

02.12.2021

Die Berufsverbände unterstützen in Corona-Zeiten

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie laufen, mit unterschiedlichen Ausprägungen und kurzfristigen Änderungen, weiter. Damit der freie Zugang zu Informationen gewährleistet ist, wird der Presse und dem Rundfunk in Deutschland durch Artikel 5 des Grundgesetzes eine besondere Stellung eingeräumt. In bestimmten Fällen können sich Medienschaffende auf ihre Berufsausübung berufen, wenn sie sich im entsprechenden Arbeitseinsatz befinden. Vor diesem Hintergrund informieren DPV und bdfj u.a. mit dem Presseratgeber Nr. 8524 "Ihre Rechte als Journalist - auch in Corona-Zeiten" über die praxisgerechte Auslegung von Sonderrechten und -pflichten. Viele große Medienhäuser vergeben an ihre Mitarbeiter auch Bescheinigungen darüber, Teil der sogenannten „kritischen Infrastruktur“ zu sein. Diejenigen Kollegen, welche keinen solchen Arbeitgeber haben, können im Rahmen ihrer Mitgliedschaft bereits seit einiger Zeit auf Anfrage derartige Bestätigungen von DPV beziehungsweise bdfj erhalten. Dies dient dazu, dass die angeschlossenen Berichterstatter die nötige Unterstützung durch beispielsweise öffentliche Stellen erfahren. Das exklusive Dokument für Mitglieder ist zweisprachig in deutschem und englischem Vokabular verfasst. Dass die Corona-Hilfen und das deutsche Steuerrecht von Unübersichtlichkeit, Schwerfälligkeit, innerer Widersprüchlichkeit und mannigfaltigen Ungerechtigkeiten durchsetzt sind, ist kein Geheimnis. Wir bieten die Hilfe unserer Steuerberater an. Die Berufsgruppe der Journalisten in ihren verschiedenen Tätigkeitsbereichen trifft die Corona-Krise wirtschaftlich besonders hart. Wie bei allen anderen Menschen laufen Rechnungen und Verbindlichkeiten uneingeschränkt weiter, muss Miete, Strom, Lebensunterhalt und vieles mehr gezahlt werden, oftmals hängen auch ganze Familien an dem wegfallenden Einkommen. Das betrifft angestellte Kollegen ebenso wie freiberuflich oder selbständig tätige Journalisten. Wichtig ist es nun, bei DPV und bdfj schnell und einfach die richtigen Ansprechpartner, Tipps und Informationen zu finden. Das Geld vieler Journalisten reicht nicht für eine umfassende Krankenvorsorge aus. Wer deshalb an den Versicherungen sparen muss und dann wegen eines schweren Unfalls ausfällt, an Corona oder einer anderen langwierigen Krankheit erkrankt, ist schlecht dran. DPV und bdfj informieren, was man tun kann – und wer bei wochen- oder monatelanger Arbeitsunfähigkeit hilft. Hier haben die Berufsverbände mit dem Presseratgeber "Nothilfe für Journalisten" (www.presseratgeber.de, Nr. 8521) die wohl umfangreichste Übersicht über branchenbezogene Nothilfen recherchiert. Um die schwerwiegenden Auswirkungen der aufgrund von Corona getroffenen Maßnahmen abzufedern, engagieren sich DPV und bdfj für Sie. Gemeinsam mit unseren Partnerverbänden lassen wir die Politik wissen, was Ihre Nöte sind. Seit Krisenbeginn fragen wir gemeinsam mit der wissenschaftlichen Forschung Ihre Sorgen und Bedürfnisse ab.

25. - 26.11.2021

Teilnahme an ICTEL 2021

Vertreter von DPV und bdfj nehmen an der ICTEL 2021 teil, welche in diesem Jahr zum vierundzwanzigsten Mal veranstaltet wird. In dem für Journalisten so wichtigen Bereich der Bildung werden neue Ideen, Innovationen, theoretisches, methodisches und empirisches Wissen sowie Problemlösungstechniken ausgebreitet und diskutiert. Auch bei den auf der Veranstaltung vergebenen Preisen "Best Paper Award", "The Researcher of the Year Award" sowie "The Young Researcher of the Year Award" sind gute Medienkenntnisse unbedingte Voraussetzung.

04.11.2021

Veranstaltung über extremistische Gewalt

Renommierte Referenten, welche sich mit gewalttätigem Extremismus befassen, diskutieren mit ehemaligen Gewalttätern. Letztere verfügen über zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Entwicklung von Community-Ressourcenplattformen, die darauf abzielen, Einzelpersonen gegen Gewalt zu impfen. Auf der Veranstaltung werden Lebensstile und Ideologien thematisiert, zu deren Erlangung von Hintergrundwissen es nur selten kommt. Die intime und fesselnde Diskussion konzentriert sich auf die Bemühungen zur Bekämpfung der Radikalisierung und zur Rehabilitierung gewalttätiger Extremisten. Die Referenten werden untersuchen, warum Einzelpersonen extremistischen Bewegungen und Ideologien zum Opfer fallen, ob und wie die COVID-19-Pandemie gewalttätige extremistische Anwerbung und Radikalisierung verschärft hat und warum gesunde Gesellschaften extremistische Bewegungen verhindern und übernehmen müssen, um zu funktionieren. Vertreter von DPV und bdfj legen den Fokus dabei auf die mediale Rolle bei der Bekämpfung von Extremismus und Gewalt.

22.-29.10.2021

Journalistenzentrum Deutschland auf Infocomm

Die Infocomm gilt als eine der umfangreichsten Veranstaltungen für audiovisuelle Lösungen. In Zukunft sollen Themen und Produkte wie Konferenzen, digitale Sichtbarkeit, Inhalte, Produktion und Streaming, Videoaufnahme und -produktion, Steuerung und Live-Events besser zusammengeführt werden. Viele Ergebnisse betreffen den Alltag von Medienschaffenden. Auf den Veranstaltungen und Networking-Events der Infocomm treffen sich Vertreter von DPV und bdfj deshalb mit Kollegen aus der ganzen Welt, um sich von Branchenexperten inspirieren zu lassen.

21.-24.10.2021

Entstehung und Umsetzung von Dokumentarfilmen

Beim International Film Festival beteiligen sich Vertreter von DPV und bdfj an den Diskussionen rund um die Entstehung und Umsetzung von Dokumentarfilmen. Die jeweilige Qualität zeichnet sich durch die möglichst genaue Wiedergabe der Realität aus. Dem kaum umsetzbaren Anspruch, vollumfänglich authentisch zu sein, sollte als Mindeststandard aber eine Erzählung zugrunde liegen, welche auf der Wirklichkeit basiert. Einen weiteren Schwerpunkt betrifft den „Independent Film“. Aber was bedeutet er wirklich – und welche Rolle spielt er in Kultur und Gesellschaft? Filmemacher geben auf der Veranstaltung einen Einblick in ihre Motivation und zeigen auf, was ihrer Meinung nach Indie-Filme von Standardwerken und Big-Budget-Produktionen unterscheidet. Ein Internationales Film Festival ist immer auch ein Ort für Branchenkenner, um sich zu vernetzen, Ideen auszutauschen und die Filmkunst in einer freundlichen, einladenden Umgebung zu analysieren. Die Veranstalter präsentieren ein sorgfältig kuratiertes Programm von über 60 nationalen und internationalen Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen von etablierten und aufstrebenden Filmemachern. Die Wettbewerbsfilme werden während der Veranstaltung in einem der hochmodernen Partnerkinos gezeigt. Das Programm ist bewusst klein gehalten, um ein detailliertes Studium jedes Films zu ermöglichen. Bei dem Besuch der Vorführungen und auf den gemeinsamen Podiumsdiskussionen werden Berufskenntnisse ausgetauscht und diskutiert. Eine derartige Veranstaltung fördert Karrieren und Projekte der beteiligten Dokumentarfilmer.

05.10.2021

Journalisten aus Afghanistan fürchten um ihr Leben

Eine nie dagewesene Welle von Informationen und Hilferufen erreichen den DPV und die bdfj aus Afghanistan. Das Leben eines jeden Journalisten, der sich kritisch mit den herrschenden Taliban auseinandergesetzt hat, ist bedroht. Weibliche Kollegen erwartet im besten Fall „lediglich“ ein Berufsverbot, zumeist aber ebenfalls Gewalt. Die Berufsverbände des Journalistenzentrum Deutschland helfen, auch in Zusammenarbeit mit befreundeten Pressefreiheitsorganisationen, wo immer es möglich ist. Denn jene Menschen, welche in den vergangenen Jahren versuchten, am Hindukusch ein Stück Pressefreiheit zu etablieren, sollten nicht darunter leiden, dass dieser wohlgemeinte Versuch des Westens gescheitert ist.

15.-17.09.2021

Internationaler IPI-Weltkongress als Hybrid-Veranstaltung

Nachdem der Weltkongress des International Press Institute (IPI) im vergangenen Jahr den Maßnahmen rund um Covid-19 zum Opfer fiel, findet er nun als Hybrid-Veranstaltung statt, an der sich mehrere hundert Personen aus über 43 Ländern beteiligen. Die große Themenauswahl und die hohe Qualität der Veranstaltung spiegeln sich auch in der Zahl von knapp 70 lokalen und internationalen Referenten wieder, welche an den Podiumsdiskussionen, Workshops, Keynotes, Präsentationen und Roundtables teilnehmen. Inmitten so vieler Herausforderungen, mit denen die Medien weltweit konfrontiert sind, machen der Gemeinschaftssinn und das Engagement des globalen IPI-Netzwerks für unabhängigen Journalismus diese Veranstaltung zu einem solchen Erfolg. Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland sind auch im dreiköpfigen Vorstand von IPI-Deutschland vertreten. Spannende Thema unter anderem: Wie können Medien bestehen, welche unter starkem Druck von außen stehen - Neue Wege zur Finanzierung von gutem Journalismus - Denke global, berichte lokal - Wie man Publikum gewinnt und hält.

25.-30.08.2021

Umgang mit eingeschränkten Recherche-Möglichkeiten

Vertreter von DPV und bdfj touren durch Deutschland, die Schweiz und Österreich, um sich mit Mitgliedern sowie Fachgruppenleitern zu treffen und auszutauschen. Vielfach geht es dabei um die Folgen von Corona-Maßnahmen, welche Kollegen in ihrem beruflichen Alltag betreffen können. Sei es aufgrund eingeschränkter Recherche-Möglichkeiten vor Ort, sei es wegen der entfallenen Berichterstattung über Veranstaltungen - die Liste der Widrigkeiten ist lang. Besonders Freiberufler müssen häufig mit einer erschwerten wirtschaftlichen Situation kämpfen und haben es trotzdem nicht leicht, im Bedarfsfall Corona-Hilfen zu bekommen, welche im Großen und Ganzen auf Unternehmen zugeschnitten sind. Die Berufsverbände des Journalistenzentrum Deutschland setzen sich daher gegenüber den staatlichen Stellen für eine praktikable und bedarfsgerechte Unterstützung ein. Immer mehr Journalisten geben zugleich an, dass es beruflich wieder bergauf gehe. Die Medienorganisationen DPV und bdfj stehen den Kollegen mit Service und Engagement zur Seite.

23.08.2021

Afghanistan Recherche

Die Situation in Afghanistan ist in aller Munde. Für das journalistenblatt ist unser Redakteur Shams Ul-Haq nach Kabul gereist, um über den blitzschnellen Umsturz der Regierung und dessen Folgen zu berichten. Als besonderen Service für die Mitglieder von DPV und bdfj können ihn diese kontaktieren, falls sie einen Recherche-Kontakt zu Afghanistan-Fragen benötigen. Selbstverständlich steht er auch Redaktionen für die Erstellung eines Artikels zur Verfügung. Gleichzeitig ruft das Journalistenzentrum Deutschland die bundesdeutsche Regierung dazu auf, den Journalisten in Afghanistan zu helfen. Auch wenn Pressefreiheit nach westlichem Verständnis auf absehbare Zeit in dem Land nicht umsetzbar erscheint, so sollten doch jene Menschen nicht darunter leiden, welche in den letzten Jahren versucht haben, diese zu etablieren. Für die Mehrheit der einheimischen Journalisten in Afghanistan und deren Angehörige geht es vorerst um das blanke Überleben. Die Taliban haben in den letzten Tagen bereits Familienmitglieder von Journalisten ermordet, welche in das Ausland fliehen konnten. Wer hier zielgerichtet spenden möchte, kann dies bei der Partnerorganisation Afghan Journalists Safety Committee (AJSC) schnell und direkt vornehmen: https://www.mediasupport.org/donate/?mc_cid=4e0580f7bf&mc_eid=abeb24093d

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