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Engagement-Archiv

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18.05.2017

Netzwerkdurchsuchungsgesetz: Breites Bündnis wendet sich mit Appell an Fraktionen, Rechtsausschuss und EU-Kommission

Vor gut zwei Wochen brachte eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden, netzpolitischen Vereinen, Bürgerrechtsorganisationen und Rechtsexperten mit einer Deklaration für Meinungsfreiheit ihre Sorge um die Auswirkungen des vom Bundeskabinett verabschiedeten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes zum Ausdruck. Der DPV Deutscher Presse Verband hat die Deklaration stellvertretend für das Journalistenzentrum Deutschland unterzeichnet. Am Freitag dieser Woche wird der Bundestag in erster Lesung über den Gesetzentwurf beraten. Aus diesem Anlass hat sich die Allianz für Meinungsfreiheit heute schriftlich an die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD, an die Mitglieder des Rechtsausschusses sowie an den Vizepräsidenten der EU-Kommission gewandt. In den Schreiben warnen die Bündnispartner erneut vor einem gesetzgeberischen Schnellschuss, der die Ursachen menschenfeindlicher Hetze gänzlich außer Acht lässt und zugleich den offenen Meinungsaustausch im Netz gefährdet. Neben der Auslagerung strafrechtlicher Prüfungen auf Unternehmen bemängelt die Allianz des Weiteren auch die Unvereinbarkeit des Gesetzes mit dem EU- und dem Verfassungsrecht.  Abschließend appellieren die Bündnispartner an die Parlamentarier, das Gesetzesvorhaben kritisch zu überdenken. Zugleich plädieren sie für eine gesamtgesellschaftliche Lösung, die von Zivilgesellschaft, Internetwirtschaft und Politik in einem strukturierten Prozess gemeinsam erarbeitet wird. 

18.-20.05.17

DPV und bdfj unterstützen Weltkongress des International Press Institute (IPI)

An diesem Wochenende treffen sich über 300 führende Journalisten und Verleger, um über Veränderungen zu diskutieren, denen sich der Qualitätsjournalismus gegenüber sieht. Von Beeinflussungsversuchen durch politische Propaganda bis zu repressiven Gesetzen wider der Meinungsfreiheit, von der Vertrauenskrise in die Medien bis zu dem hohen ökonomischen Druck auf die Medien werden Lösungswege besprochen und aufgezeigt. Kongressbegleitend nehmen Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland an der IPI-Versammlung teil, um Vorstandsmitglieder neu zu wählen und Maßnahmen zur Sicherung der Presse- und Meinungsfreiheit zu beschließen. Das Medienmagazin journalistenblatt befindet sich exklusiv in den Veranstaltungsunterlagen. Im Rahmen einer Podiumsveranstaltung auf dem mit unserer Unterstützung veranstalteten Weltkongress führte ein Vertreter der Journalistenverbände DPV & bdfj eine Kontroverse mit dem leitenden EU-Vertreter Paul Nemitz (Principle Advisor to the Director General for Justice and Consumer Protection by the European Commission) zum Thema Netzdurchsetzungsgesetz, gegen das sich zahlreiche weitere Institutionen gemeinsam mit uns engagieren.

18.05.2017

DPV/bdfj-Vertreter wiedergewählt für den Vorstand des International Press Institute IPI Deutsches Komitee

Auf der heutigen Versammlung des Deutschen Komitees der ältesten Organisation im Engagement für die Pressefreiheit in den Räumlichkeiten des Norddeutschen Rundfunks (NDR) wurde ein Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland für weitere zwei Jahre in den dreiköpfigen Vorstand gewählt. Das nationale Komitee des International Press Institute IPI entschied gleichzeitig über künftige Maßnahmen zur Wahrung der Pressefreiheit in Deutschland und weltweit. Besonders gewürdigt wurde die Arbeit von Prof. Dr. Karl-Eugen Eberle, welcher im Rahmen seines langjährigen Engagements auch die Finanzierung des diesjährigen Weltkongresses in Hamburg wesentlich initiiert hat.

16.05.2017

Veranstaltung Digital 2017: Recht & Unrecht im Internet

Um die Chancen und Potenziale der digitalen Transformation für den Wirtschaftsstandort Deutschland optimal zu nutzen, werden zentrale politische Weichenstellungen gebraucht. Mit der Digitalen Agenda 2014-2017 hat die Bundesregierung im Jahr 2014 ein erstes Grundsatzprogramm vorgestellt und somit das Thema Digitalisierung auf die politische Agenda gesetzt. Dennoch gibt es nach wie vor dringenden Handlungs- und Reformbedarf in vielen netzpolitischen Bereichen. In der kommenden Legislaturperiode wird es umso wichtiger sein, entschieden und stringent eine moderne Netzpolitik umzusetzen. Vertreter von DPV und bdfj folgen daher im Microsoft Atrium in Berlin auf Einladung von eco - Verband der Internetwirtschaft den Ausführungen von Vertretern der Parteien, welche aktuell im Bundestag vertreten sind. Wo steht Deutschland kurz vor der Bundestagswahl 2017 in Sachen Digitalisierung? Wo liegen die größten Herausforderungen, die größten Chancen für Deutschland? Welche netzpolitischen Ziele stecken sich die verschiedenen Parteien für die kommende Legislaturperiode?

01. - 04.05.2017

Kongress der UN zum Tag der Pressefreiheit

Vorstandsmitglieder der Journalistenverbände DPV und bdfj nehmen auf Einladung der Vereinten Nationen an der wichtigsten Veranstaltung zum Tag der Pressefreiheit teil. Über vier Tage diskutieren Fachleute aus aller Welt darüber, wo die Meinungsfreiheit gefährdet ist und wie dieser Entwicklung entgegengewirkt werden kann. Wir verteidigen Medien vor den Attacken auf ihre Unabhängigkeit und zollen den Journalisten Tribut, welche ihr Leben bei der Ausübung des Berufs verloren haben. Der 3. Mai erinnert Regierungen daran, das Erfordernis der Meinungsfreiheit zu respektieren. Gleichzeitig nutzen Journalisten und Medienhäuser den Tag, um ihre eigenen Anforderungen an die Pressefreiheit und an professionelle ethische Grundsätze zu reflektieren. Irina Bokova, Generaldirektorin der UNESCO, spricht die Eröffnungsrede.

03.05.2017

Fotos für die Pressefreiheit 2017

Wie in jedem Jahr erscheint zum 3. Mai der Bildband „Fotos für die Pressefreiheit“. Dafür stellen international renommierte Fotografen ihre Werke zur Verfügung. Die Erlöse aus dem Verkauf der Bände kommen direkt der Arbeit von Reporter ohne Grenzen (ROG) zugute. Stellvertretend für das Journalistenzentrum Deutschland ist der DPV 3-Sterne Mitglied bei ROG.

28.04.2017

Gespräche im Bundesjustizministerium über geplantes Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG)

Vertreter von DPV und bdfj nehmen im Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz an einem Gespräch mit Staatssekretär Ulrich Kelber (MdB) teil. Wenige Wochen zuvor brachte eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden, netzpolitischen Vereinen, Bürgerrechtsorganisationen und Rechtsexperten mit einer Deklaration für Meinungsfreiheit ihre Sorge um die Auswirkungen des vom Bundeskabinett verabschiedeten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes zum Ausdruck. In dem Gespräch warnten die Bündnispartner erneut vor einem gesetzgeberischen Schnellschuss, der den offenen Meinungsaustausch im Netz gefährdet.

27.04.2017

Gericht bestätigt erneute Einstweilige Verfügung gegen DJV

Das Landgericht Hamburg hat heute erneut eine Einstweilige Verfügung gegen den Deutschen Journalistenverband (DJV) bestätigt und weist dessen Widerspruch zurück. Der zuständigen Kammer zufolge hat die Gewerkschaft in ihrem Mitglieder- und Abonnementenmagazin Journalist als Herausgeber unlautere Aussagen über den DPV verbreitet. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

25.-26.4.2017

Diskussion um die Zukunft von Bildjournalisten

Im Rahmen des Fotowettbewerbs Best of Czech Photo kommen Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland mit Bildjournalisten zusammen, um über die Situation von professionellen Fotografen zu diskutieren und daraus Zukunftslösungen zu entwickeln. Die Mitglieder von DPV und bdfj arbeiten in allen Medienbereichen, in denen professioneller Journalismus ausgeübt wird und erreichen ein millionenfaches Publikum.

24.04.2017

Dank exklusiver Rahmenverträge berufliche Kosten niedrig halten

Die Digitalisierung wird in Deutschland vorangebracht und macht auch vor den Büros oder dem Home-Office unserer Mitglieder nicht halt. Viele Journalisten stehen dieses Jahr wieder vor der Entscheidung, welche Telefonlösungen für sie die Richtigen sind. Um die beruflichen Kosten für Telekommunikation niedrig zu halten, bietet Ihnen das PressPhone die Tarife aller gängigen Netzanbieter. Wie in den vergangenen Jahren hat unser Partner ratsam GmbH wieder eine besondere Aktion gestartet, damit Medienschaffende von exklusiven Rahmenverträgen der Netzbetreiber Telefonica O2, Telekom und Vodafone profitieren können.

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