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Engagement-Archiv - Seite 3

Seite 3 von 29.

20.03.2018

INTERNATIONAL PRESS INSTITUTE (IPI), PARTNER VON DPV UND BDFJ, VERWALTET FONDS ZUR UNTERSTÜTZUNG DES INVESTIGATIVEN JOURNALISMUS

Das International Press Institute (IPI), Partnerverband des DPV Deutscher Presse Verband und der bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten, und das Europäische Zentrum für Presse und Medienfreiheit (ECPMF) haben gemeinsam einen Fonds in Höhe von 450.000 Euro zur Unterstützung des grenzüberschreitenden, investigativen Journalismus in der Europäischen Union aufgelegt. Der Fonds Investigativer Journalismus für Europa (#IJ4EU) soll die Zusammenarbeit zwischen Journalisten und Nachrichtenredaktionen in der Europäischen Union fördern und stärken, die im öffentlichen Interesse und von grenzüberschreitender Bedeutung sind. Er zielt darauf ab, Untersuchungen zu unterstützen, die die Überwachungsfunktion der Medien widerspiegeln und die Öffentlichkeit dabei unterstützen, die Verantwortlichen für ihr Handeln und ihre Verpflichtungen zur Rechenschaft zu ziehen. Damit soll ein Beitrag zur Nachhaltigkeit von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der EU geleistet werden. "Der investigative Journalismus, der in einer funktionierenden Demokratie einen unverzichtbaren Dienst leistet, steht in der EU unter Druck", meint Barbara Trionfi, Exekutivdirektorin des IPI. "Die Bereitstellung von finanzieller Unterstützung für Investigativprojekte trägt dazu bei, dass Informationen über Themen wie Korruption, Finanzkriminalität, Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden in die Öffentlichkeit gelangen." Sie fügte hinzu: "Da solche Ermittlungen heutzutage selten auf einen einzelnen Staat beschränkt sind, ist es für Teams von Journalisten von entscheidender Bedeutung, über Grenzen hinweg an Themen zu arbeiten. Wir sind stolz darauf, dass der #IJ4EU eine Gelegenheit dazu bieten wird."

9.-18.3.18

Dokumentarsendungen beim Film Festival

In den Berufsorganisationen DPV und bdfj sind zahlreiche Dokumentarfilmer als Mitglieder engagiert. Ein Dokumentarfilm hat den Anspruch, authentisch zu sein und die Wirklichkeit abzubilden. Er zeigt Situationen, Menschen und Dinge, die es in der Welt tatsächlich so gibt oder gegeben hat. Vertreter der Journalistenverbände informieren sich auf dem Film Festival über den aktuellen Stand des Genre.

16.02.2018

DPV und bdfj begrüßen Bekenntnis zur Künstlersozialkasse

Das Bundesverfassungsgericht hat eine Verfassungsbeschwerde zur Künstlersozialabgabe nicht angenommen. Ein Unternehmen hatte im Jahr 2015 vor dem Bundesverfassungsgericht den Einwand bezüglich der Rechtmäßigkeit der Künstlersozialabgabe eingereicht. Diese Beschwerde wurde vom Bund der Steuerzahler unterstützt. Das Bundesverfassungsgericht hat nun einstimmig geurteilt, dass die Verfassungsbeschwerde (Az. I BvR 2885/15) nicht angenommen wird. Die Entscheidung ist unanfechtbar. Der DPV Deutscher Presse Verband und die bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten begrüßen diese Entscheidung. „Die Künstlersozialabgabe sichert die Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung von freiberuflichen Künstlern und Publizisten, zu denen auch Journalisten zählen“, sagt Christian Laufkötter, Pressesprecher der Berufsverbände DPV und bdfj. „Unternehmen, die mit freiberuflichen Künstlern oder Publizisten zusammenarbeiten, werden über die Abgabe an diesem sozialstaatlichen Prozess beteiligt und übernehmen damit auch einen wichtigen Teil der Verantwortung für den Sozialstaat.“ Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat mit der Ablehnung der Annahme der Beschwerde klar gemacht, dass die Künstlersozialabgabe ein wichtiger Bestandteil des Sozialversicherungssystems in Deutschland ist. Jedes Unternehmen, das die Dienste von freiberuflichen Künstlern und Publizisten in Anspruch nimmt, muss 4,2 Prozent der Honorare als Künstlersozialabgabe abführen. Unklar ist, warum der Bund der Steuerzahler die Beschwerde unterstützt hat. Hätte das Gericht die Abgabe für verfassungswidrig erklärt, hätte der Staat aus Steuermitteln die Lücke schließen müssen. Laufkötter: „Dies ist ein Widerspruch in sich. Der Bund der Steuerzahler prangert einerseits Steuerverschwendung an, hilft aber andererseits Unternehmen, sich vor der sozialstaatlichen Verantwortung zu drücken.“

16.01.2018

Verlegerverbände geben gegenüber DPV Unterlassungserklärung ab

Zeitungsverlegerverbände des VDZ (Verband der Zeitungsverleger) geben auf einer ihrer Webseiten in Bezug auf den von ihnen ausgestellten Presseausweis falsche Tatsachenbehauptungen an. Mit heutigem Datum geben sie aus diesem Grund gegenüber dem DPV die erforderliche strafbewehrte Unterlassungserklärung ab. 

13.01.2018

Presseball Berlin seit 1872 - DPV und bdfj wieder Medienpartner

Der Presseball Berlin wurde 1872 als Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten notleidender Journalisten ins Leben gerufen. Er gehört zu den schönsten und wichtigsten Begegnungsplattformen für Persönlichkeiten aus der internationalen Medienwelt sowie aus Wirtschaft, Kultur und Politik. Die Gäste nutzen das besondere Flair und tanzen, unter anderem zu Boney M., bis in die frühen Morgenstunden. DPV und bdfj sind auch in diesem Jahr wieder die Medienpartner des Presseball Berlin.

05.01.2018

Netzwerkdurchsetzungsgesetz zeigt schon beim Start negative Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit

Der zeitweise abgeschaltete Twitter-Account der Titanic-Redaktion zeigt beispielhaft, dass das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) erhebliche negative Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit in Deutschland haben kann. „Es kann nicht sein, dass von den Grundrechten geschützte Satire von juristischen Laien eines privaten Unternehmens in Unkenntnis der begrifflichen Definition und der rechtlichen Situation aus dem Netz gelöscht wird, nur um einer möglichen Strafe zu entgehen“, sagt Christian Laufkötter, Pressesprecher des Journalistenzentrum Deutschland. „Auch an diesem Vorfall wird deutlich, dass der Schuss des Justizministers deutlich nach hinten losgegangen ist.“ Anfang des Monats wurde der Twitter-Account der Titanic-Redaktion aufgrund eines satirischen Tweets gegen die AfD-Politikerin Beatrix von Storch vorübergehend gesperrt, da sich die Redaktion weigerte, den strittigen Tweet zu löschen. Bereits während des Gesetzgebungsverfahrens hat der DPV Deutscher Presse Verband als einer der beiden Trägerverbände des Journalistenzentrum Deutschland gemeinsam mit zahlreichen anderen Verbänden und Institutionen auf die Gefahren einer solchen willkürlichen Handhabung von strittigen Inhalten hingewiesen. Eine Trennung zwischen freier Meinungsäußerung und einer strafbaren Wortwahl fällt, wie jetzt noch einmal deutlich wurde, den privaten Plattformbetreibern schwer, weshalb sie im vorauseilenden Gehorsam mehr löschen als nötig.

20.12.2017

"Freilassung von Mesale Tolu ist ein wichtiger Schritt"

Die Entlassung der deutschen Übersetzerin und Journalistin Mesale Tolu aus der Untersuchungshaft ist von vielen politischen und berufsständischen Organisationen mit Erleichterung aufgenommen worden. „Wir freuen uns für Mesale Tolu und ihre Familie“, sagte heute Christian Laufkötter, Pressesprecher des Journalistenzentrum Deutschland. „Gleichzeitig müssen wir aber auch mit Nachdruck darauf hinwirken, dass alle aus politischen Gründen inhaftierten Journalisten endlich wieder freikommen.“ Derzeit sind in der Türkei noch mehr als 150 Journalisten in Gefängnissen festgesetzt. Auch der Fall des seit Februar 2017 inhaftierten deutsch-türkischen Journalisten und Welt-Korrespondenten Deniz Yücel sorgt nach wie vor für Unbehagen. „Es ist mit der Rechtsstaatlichkeit nicht vereinbar, dass mehr als neun Monate nach der Festnahme Yücels noch keine Anklage erhoben worden ist“, so Laufkötter. „Zwar sind die Bedingungen der Untersuchungshaft mittlerweile gelockert worden. Yücel muss unserer Auffassung nach aber umgehend freigelassen werden.“ Das Journalistenzentrum Deutschland appelliert an die deutsche Regierung, alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen, um die inhaftierten Journalisten in der Türkei freizubekommen. Die Presse- und Meinungsfreiheit darf nicht an Europas Haustür mit Füßen getreten werden.

09.-11.12.2017

DPV und bdfj veranstalten International Journalismus Conferenz (IJC) in Südost-Asien

Mehr als 400 Teilnehmer und Referenten aus acht Nationen tauschen sich in Lahore auf der International Journalism Conference (IJC) zu zahlreichen Themen rund um die Zukunft des Journalismus aus. Erstmalig findet ein derartiger Medienkongress in Pakistan statt, welchen das Journalistenzentrum Deutschland als ausländischer Partner mitveranstaltet. „Wir arbeiten seit vielen Jahren eng mit der Foundation for Promotion of Academic Collaboration, kurz FPAC, zusammen, um in Pakistan und Südostasien den Austausch zwischen Journalisten und Studierenden aus dem Medienbereich zu fördern“, erklärt Shams Ul-Haq, Leiter des Bereichs Internationale Beziehungen des Journalistenzentrum Deutschland. Aamir Rafique, Leiter der Konferenz und Generalsekretär der veranstaltenden FPAC, glaubt, dass der offene Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis den Teilnehmern geholfen hat, an einer starken und besseren Medienlandschaft mitzuarbeiten. „Freie Medien sind ein lebendiger Teil einer freien Gesellschaft“, sagte er. „Doch auch diese Freiheit muss permanent durch eine Selbstüberprüfung gewährleistet werden.“ Zu den Themen, die auf der Konferenz zum Teil kontrovers diskutiert wurden, gehörten daher auch viele Aspekte aus den sozialen Netzwerken, die Auswirkungen der Internetnutzung von Jugendlichen oder wie sich die Werbung auf dem Handy auf das Konsumverhalten der Menschen auswirkt. Auch die Rolle der Medien auf die Darstellung einzelner Länder im jeweiligen Ausland oder die Auswirkungen digitaler Angebote auf die Erziehung von Kindern und Jugendlichen gehörten zu den Diskussionspunkten.

06.-13.12.2017

Journalisten betonen neu gewonnene Erfahrungen auf Pressereise

Auf der von DPV und bdfj veranstalteten Pressereise in die pakistanische Kulturhauptstadt Lahore nutzen die teilnehmenden Kollegen die Möglichkeit, eigene Recherche-Interessen individuell mit dem Fachgruppenleiter für Internationale Beziehungen abzustimmen. Im Fokus dieser Pressereise stehen neben einer Teilnahme an der gleichfalls von DPV und bdfj mitveranstalteten International Journalism Conference (IJC) Politik, Kultur, Wirtschaft, Bildung und Medien. Die mitgereisten Korrespondenten erhalten einen guten Einblick in die tatsächlichen Geschehnisse vor Ort und können Erfahrungen aus erster Hand publizieren. 

30.11.2017

DJV unterliegt auch im Hauptsacheverfahren

Nachdem das Landgericht Hamburg bereits der Einstweiligen Verfügung stattgegeben hatte, unterliegt der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) erneut. Die Richter haben auch im Hauptsacheverfahren in dem heute verkündeten Urteil der Klage des DPV im vollen Umfang stattgegeben. Der DPV Deutsche Presse Verband musste vor Gericht gehen, weil die Gewerkschaft DJV in ihrem Mitglieder- und Abonnementenmagazin Journalist als Herausgeber unlautere Aussagen über den DPV verbreitet hat. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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