Journalistenzentrum Deutschland
Trägerverband
Mainvisual

Engagement-Archiv

  • Wo sind Sie
  • Home
  • Engagement-Archiv

Engagement-Archiv - Seite 3

Seite 3 von 32.

07.02.2019

Abgabe Unterlassungserklärung durch VDS

Der Hamburger Landesverband des VDS (Verband Deutscher Sportjournalisten) muss in einer strafbewehrten Unterlassungserklärung gegenüber dem DPV erklären, in Zukunft tatsachenwidrige Behauptungen über die Ausstellung von Presseausweisen nicht öffentlich zu wiederholen. Das Verhalten des VDS-Landesverbandes gefährdet die Anstrengungen, von den unseriösen Praktiken derjenigen Firmen und Organisationen abzugrenzen, welche eine Zugehörigkeit zu dem Beruf Journalist nahezu ungeprüft vorspiegeln und trickreich sogenannte „Presseausweise“ verkaufen. Gemeinsam mit Dritten übt das Journalistenzentrum Deutschland Kritik an einer derartigen Zweckentfremdung von Presseausweisen.

31.01.-01.02.2019

Uncovered - Investigative Journalism. Konferenz in Berlin

Unter Beteiligung von DPV und bdfj wird in der Hauptstadt die Konferenz Uncovered - Investigative Journalism in Europe veranstaltet. Rechercheure aus ganz Europa und Nordafrika treffen sich, um Informationen und Hilfestellungen untereinander auszutauschen und auf den Panels weiter zu geben. Mit dem von Forbidden Stories koordinierten Dahne Project werden interessante Wege zum Schutz von journalistischen Nachforschungen ausführlich vorgestellt und erörtert. Rund um die Konferenz werden Kollegen mit Workshops zum Thema "Digitaler Schutz für investigative Journalisten" weitergebildet.

12.01.2019

DPV UND BDFJ MEDIENPARTNER DES PRESSEBALL BERLIN

Der 1872 zugunsten notleidender Journalisten etablierte Presseball Berlin gehört zu den besonders angenehmen Seiten der Medienwelt. Gleichzeitig ist der Presseball auch ein Ball der Interkulturalität, Künstler und Schriftsteller, die diesem Abend das besondere Flair verleihen. DPV und bdfj unterstützen die glanzvolle Veranstaltung als Medienpartner.

01.01.2019

Karola Wille neues Vorstandsmitglied bei IPI-Deutschland

Prof. Dr. Karola Wille, Intendantin des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), hat mit Beginn des neuen Jahres den Vorsitz im deutschen Nationalkomitee des International Press Institute (IPI) übernommen. „Für die wichtige Arbeit des International Press Institute ist zu hoffen, dass sich die besorgniserregende weltweite Tendenz der letzten Jahre, den hohen Stellenwert von Presse- und Meinungsfreiheit selbst in freiheitlichen Demokratien infrage zu stellen, den Journalismus zu diskreditieren, zu bedrohen und selbst vor Angriffen auf das Leben von Journalistinnen und Journalisten nicht zurückzuschrecken, nicht fortsetzen wird. Mahnende, aufklärende und aufrüttelnde Stimmen wie die des IPI werden mehr denn je gebraucht. Mit dieser Überzeugung werde ich mich für die Ziele des IPI engagiert einsetzen.“, äußerte sich Wille gegenüber ihrem Vorstandskollegen vom Journalistenzentrum Deutschland. Die Berufsverbände DPV und bdfj schließen sich dem Dank an Willes Vorgänger, Herrn Prof. Dr. Eberle, für seinen langjährigen engagierten Einsatz an der Spitze des Deutschen Nationalkomitees an.

15.-29.12.2018

Journalistentag – Pressereisen – Internationale Journalistenschule

Der Fachgruppenleiter für Internationale Beziehungen, Shams Ul-Haq, reist nach Südasien, um unter anderem zukünftige Pressereisen vorzubereiten. Pakistan ist ein Land voller Widersprüche und wird zuerst mit Terror und Selbstmordattentaten in Verbindung gebracht. Nur wenige westliche Journalisten haben die Möglichkeit, in diesem Land persönlich und zugleich sicher zu recherchieren und somit aus erster Hand zu berichten. In Zusammenarbeit mit der deutschen Botschaft hat das Journalistenzentrum Deutschland einen Journalistentag initiiert, welcher im März d.J. in Lahore stattfinden wird. Bekannte pakistanische Journalisten treffen auf die europäischen Teilnehmer der Pressereise und begeben sich gemeinsam mit dem deutschen Botschafter in einen Dialog zu regionalen und weltpolitischen Fragen. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird außerdem das Büro einer neu gegründeten Journalistenschule eröffnet, welche mit Unterstützung von DPV und bdfj etabliert wurde.

30.11.-2.12.2018

Branchentreff Literatur

Auf dem dritten Branchentreff Literatur werden branchenrelevante Themen durchleuchtet und im Rahmen von Workshops, Panels, Vorträgen und anderen Veranstaltungsformaten diskutiert. So wird besprochen, inwieweit Formen von Kooperation für das leichtere Erreichen medialer und ökonomischer Wahrnehmungsschwellen sorgen. Daneben bietet die Veranstaltung auch den teilnehmenden Kollegen des Journalistenzentrum Deutschland eine Gelegenheit, sich mit Kollegen und anderen Akteuren der freien Literaturszene zu vernetzen. Eine Verlagsausstellung rundet das Programm ab und macht Literatur im physischen Sinne sichtbar.

17.-18.11.2018

Gespräche von Vorstand und Fachgruppenleitern über Ausbau der Mitgliederleistungen

Vertreter der Berufsverbände und deren Fachgruppenleiter treffen sich, um über einen Ausbau der Leistungen für die Journalisten zu beraten. DPV und bdfj ist es wichtig, den regelmäßigen Austausch zwischen Medienschaffenden zu forcieren. Die Fachgruppenleiter unterstützen den professionellen und lebendigen Wissenstransfer, den Dialog und die Vernetzung der Mitglieder untereinander.

30.10.2018

Sicherung der Ausstellung eines Presseausweises nach nachvollziehbaren Kriterien

Journalisten brauchen für ihre tägliche Arbeit einen Presseausweis, der nach nachvollziehbaren Kriterien ausgestellt wird. Deshalb haben die Journalistenverbände DPV und bdfj bereits vor Jahren in Zusammenarbeit mit Verwaltungsexperten eine verpflichtende Arbeitsanweisung (im öffentlichen Dienst auch „Dienstanweisung“ genannt) hinsichtlich des Verfahrens zur Ausstellung und Vergabe von Presseausweisen erstellt. Die Komplexität von Arbeitsaufgaben, die zunehmende Arbeitsteilung und die Qualitätssicherung machen es erforderlich, einzelne betriebliche Arbeitsabläufe genau vorzugeben. Die Arbeitsanweisung ist auch ein Schritt dazu, die qualitativ hochwertigen Abläufe zur Annahme oder Ablehnung von Anträgen bei DPV und bdfj transparent und genau nachvollziehbar darzulegen. Mit ihrer Existenz sorgen die Verbände dafür, dass Journalisten die uneingeschränkte Wahlfreiheit ihrer Berufsorganisation ganz im Sinne einer demokratischen Pluralität möglich ist. Arbeitsanweisungen sichern einen reibungslosen und gleichbleibenden Arbeitsablauf. Sie regeln die Aufgabenstellung, die Arbeitsmethode, den zeitlichen und räumlichen Arbeitsvorgang, den Einsatz geeigneter Arbeitsmittel und die Bearbeitung der Arbeitsobjekte. Unsere Arbeitsanweisungen zielen auf eine einheitliche Durchführung der Arbeitsschritte, Verringerung der Fehlerquote, Sicherung der Arbeitsqualität und Arbeitssicherheit, Kostenersparnis und eine homogene Einarbeitung neuer Mitarbeiter ab. Sie vervollständigen die Verfahrensanweisungen und stellen die verbindliche Regelung für die jeweiligen Arbeitsabläufe dar mit Angabe der Arbeitsmethode, des räumlichen und zeitlichen Ablaufs und der zu benutzenden Arbeitsmittel und Unterlagen. Unter dem Hintergrund ständiger Selbstkontrolle wurde an dem internen Dokument aktuell eine Aktualisierung vorgenommen.

25.10.2018

International Press Institute und Journalistenzentrum Deutschland fordern Merkel und Macron auf, gegenüber türkischen Präsidenten das Problem der inhaftierten Journalisten anzusprechen

Das vom Journalistenzentrum Deutschland unterstützte International Press Institut (IPI) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel und den französischen Präsidenten Emmanuel Macron aufgefordert, die Einschüchterung  und Inhaftierung von Journalisten in der Türkei bei dem Gipfeltreffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan Ende des Monats in Istanbul offen zur Sprache zu bringen. Bei den Gesprächen, an dem auch der russische Präsident Wladimir Putin teilnehmen wird, geht es vorrangig um den Krieg in Syrien. Der Gipfel findet inmitten des internationalen Aufruhrs über die Ermordung des saudischen Journalisten und Aktivisten Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul statt. "In den vergangenen Wochen hat die Türkei doppelte Standards in Bezug auf die Pressefreiheit und die Sicherheit von Journalisten verlauten lassen. Während IPI anerkennt, dass die türkischen Behörden Antworten auf die grausame Ermordung des saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi verlangt haben, sollte dieser Vorfall nicht von der Tatsache ablenken, dass die Türkei weiterhin nicht nur Journalisten schikaniert und inhaftiert, sondern diese auch im Ausland verfolgt und in Besorgnis versetzt", sagte die Direktorin von IPI, Barbara Trionfi, in ihrem Schreiben an die Regierungschefs. In der Türkei befinden sich gegenwärtig mehr als 160 Journalisten im Zusammenhang mit ihrer Arbeit hinter Gittern. Die meisten dieser Journalisten sind wegen Verbrechen im Zusammenhang mit Terrorismus angeklagt. Die Verfahren basieren auf Artikeln oder Social-Media-Postings, welche die türkische Regierung kritisieren. "IPI hat die gerichtlichen Verfahren gegen diese Journalisten genau verfolgt und an zahlreichen Gerichtsverfahren in verschiedenen türkischen Städten persönlich teilgenommen. Unsere Beobachtungen und Untersuchungen zeigen, dass den inhaftierten Journalisten routinemäßig die Grundrechte der Angeklagten sowie die Garantien für einen fairen Prozess gemäß Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention vorenthalten werden. Es ist wichtig, dass Sie sich entschieden für die Rechtsstaatlichkeit und die Grundrechte in der Türkei einsetzen“, appellierte Trionfi. Es ist wichtig, dass die Türkei in die Gruppe der Nationen zurückkehrt, die die Pressefreiheit und die Rechtsstaatlichkeit respektieren. Dafür müssen alle inhaftierten Journalisten freigelassen werden. Außerdem muss dafür gesorgt werden, dass jeder Journalist, gegen den Anklage erhoben wird, von einer unabhängigen Justiz fair behandelt wird. IPI ist ein weltweites Netzwerk von Redakteuren, Medienvertretern und führenden Journalisten im Engagement für Pressefreiheit. Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland sitzen im Vorstand von IPI-Deutschland.

22.09.2018

DPV und bdfj Schirmherren des Institute of Journalism (IOJ)

Die Idee zur Gründung einer Weiterbildungseinrichtung für Journalisten in Südasien entstand während einer von DPV und bdfj veranstalteten Pressereise im Jahr 2016. Der Bedarf an praktischem Training für Berichterstatter in Pakistan und den umliegenden Ländern war sichtbar und wurde von den Medienhäusern ebenso wie von den Kollegen vor Ort an uns herangetragen. Als Folge verfolgten Aamir Rafique, seines Zeichens unter anderem Secretary General der Foundation for Promotion of Academic Collaboration, und der Fachgruppenleiter für Internationale Beziehungen, Shams-Ul-Haq, die Errichtung eines privaten Instituts für Journalismus. Das Journalistenzentrum Deutschland freut sich, jetzt mit den Trägerverbänden DPV und bdfj als Schirmherr des „Institute of Journalism (IOJ)“ mit Sitz in Lahore einen Beitrag zur Presse- und Meinungsfreiheit sowie zu mehr Qualität im Journalismus beitragen zu können. Mit dem IOJ wurde eine Plattform geschaffen, welche Training, Innovation, Forschung und Unterricht auf dem Feld des praktischen Journalismus etabliert. Weitere Ziele sind die Aus- und Weiterbildung im Mediensektor auf nationaler und internationaler Ebene, die Veranstaltung von Seminaren und Workshops, der Aufbau eines Netzwerkes lokaler und ausländischer Journalisten sowie die Förderung der Interaktion zwischen den Kollegen auch durch die Organisation internationaler Studienaufenthalte. Um die Synergien zu nutzen, hat der Vorstand des von DPV und bdfj gegründeten German-European Institute of Journalism empfohlen, die Geschicke des Institutes bei der nächsten Versammlung ebenfalls in die Hände der Gründer des IOJ zu geben.

Seite 3 von 32.

Seite empfehlen Seite drucken