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Engagement-Archiv - Seite 5

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09.-10.02.2019

Alle antreten! Es wird geknipst!

Wer in alten Familienalben blättert, wird Biografien finden, aber kaum Geschichte. Wie und warum kommen solche Bilder und solche Erzählungen zustande? Welche Funktionen hatten diese Fotografien für die Fotografen? Und was machen wir und die nächsten Generationen mit diesen Bildern und ihren Erzählungen, wenn bald jene fehlen werden, für die sie Leben und Gegenwart bedeuteten? Das Projekt begreift sich dabei nicht als reines Forschungsprojekt, sondern als gesellschaftlich engagierte Wissenschaft, das Gespräch und Reflexion anstoßen will, wie mit diesen Materialien auf wissenschaftlicher, privater und breiter öffentlicher Ebene umgegangen werden kann. Dabei werden Teile der bis dahin zusammen getragenen Bilder und Alben in verschiedenen Konstellationen verwendet, um Praktiken der Fotografie zu zeigen. Gleichzeitig ist die Ausstellung, welche vom Journalistenzentrum Deutschland besucht wird, als Ort der Erschließung und Forschung nutzbar.

07.02.2019

Abgabe Unterlassungserklärung durch VDS

Der Hamburger Landesverband des VDS (Verband Deutscher Sportjournalisten) muss in einer strafbewehrten Unterlassungserklärung gegenüber dem DPV erklären, in Zukunft tatsachenwidrige Behauptungen über die Ausstellung von Presseausweisen nicht öffentlich zu wiederholen. Das Verhalten des VDS-Landesverbandes gefährdet die Anstrengungen, von den unseriösen Praktiken derjenigen Firmen und Organisationen abzugrenzen, welche eine Zugehörigkeit zu dem Beruf Journalist nahezu ungeprüft vorspiegeln und trickreich sogenannte „Presseausweise“ verkaufen. Gemeinsam mit Dritten übt das Journalistenzentrum Deutschland Kritik an einer derartigen Zweckentfremdung von Presseausweisen.

31.01.-01.02.2019

Uncovered - Investigative Journalism. Konferenz in Berlin

Unter Beteiligung von DPV und bdfj wird in der Hauptstadt die Konferenz Uncovered - Investigative Journalism in Europe veranstaltet. Rechercheure aus ganz Europa und Nordafrika treffen sich, um Informationen und Hilfestellungen untereinander auszutauschen und auf den Panels weiter zu geben. Mit dem von Forbidden Stories koordinierten Dahne Project werden interessante Wege zum Schutz von journalistischen Nachforschungen ausführlich vorgestellt und erörtert. Rund um die Konferenz werden Kollegen mit Workshops zum Thema "Digitaler Schutz für investigative Journalisten" weitergebildet.

12.01.2019

DPV UND BDFJ MEDIENPARTNER DES PRESSEBALL BERLIN

Der 1872 zugunsten notleidender Journalisten etablierte Presseball Berlin gehört zu den besonders angenehmen Seiten der Medienwelt. Gleichzeitig ist der Presseball auch ein Ball der Interkulturalität, Künstler und Schriftsteller, die diesem Abend das besondere Flair verleihen. DPV und bdfj unterstützen die glanzvolle Veranstaltung als Medienpartner.

01.01.2019

Karola Wille neues Vorstandsmitglied bei IPI-Deutschland

Prof. Dr. Karola Wille, Intendantin des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), hat mit Beginn des neuen Jahres den Vorsitz im deutschen Nationalkomitee des International Press Institute (IPI) übernommen. „Für die wichtige Arbeit des International Press Institute ist zu hoffen, dass sich die besorgniserregende weltweite Tendenz der letzten Jahre, den hohen Stellenwert von Presse- und Meinungsfreiheit selbst in freiheitlichen Demokratien infrage zu stellen, den Journalismus zu diskreditieren, zu bedrohen und selbst vor Angriffen auf das Leben von Journalistinnen und Journalisten nicht zurückzuschrecken, nicht fortsetzen wird. Mahnende, aufklärende und aufrüttelnde Stimmen wie die des IPI werden mehr denn je gebraucht. Mit dieser Überzeugung werde ich mich für die Ziele des IPI engagiert einsetzen.“, äußerte sich Wille gegenüber ihrem Vorstandskollegen vom Journalistenzentrum Deutschland. Die Berufsverbände DPV und bdfj schließen sich dem Dank an Willes Vorgänger, Herrn Prof. Dr. Eberle, für seinen langjährigen engagierten Einsatz an der Spitze des Deutschen Nationalkomitees an.

15.-29.12.2018

Journalistentag – Pressereisen – Internationale Journalistenschule

Der Fachgruppenleiter für Internationale Beziehungen, Shams Ul-Haq, reist nach Südasien, um unter anderem zukünftige Pressereisen vorzubereiten. Pakistan ist ein Land voller Widersprüche und wird zuerst mit Terror und Selbstmordattentaten in Verbindung gebracht. Nur wenige westliche Journalisten haben die Möglichkeit, in diesem Land persönlich und zugleich sicher zu recherchieren und somit aus erster Hand zu berichten. In Zusammenarbeit mit der deutschen Botschaft hat das Journalistenzentrum Deutschland einen Journalistentag initiiert, welcher im März d.J. in Lahore stattfinden wird. Bekannte pakistanische Journalisten treffen auf die europäischen Teilnehmer der Pressereise und begeben sich gemeinsam mit dem deutschen Botschafter in einen Dialog zu regionalen und weltpolitischen Fragen. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird außerdem das Büro einer neu gegründeten Journalistenschule eröffnet, welche mit Unterstützung von DPV und bdfj etabliert wurde.

30.11.-2.12.2018

Branchentreff Literatur

Auf dem dritten Branchentreff Literatur werden branchenrelevante Themen durchleuchtet und im Rahmen von Workshops, Panels, Vorträgen und anderen Veranstaltungsformaten diskutiert. So wird besprochen, inwieweit Formen von Kooperation für das leichtere Erreichen medialer und ökonomischer Wahrnehmungsschwellen sorgen. Daneben bietet die Veranstaltung auch den teilnehmenden Kollegen des Journalistenzentrum Deutschland eine Gelegenheit, sich mit Kollegen und anderen Akteuren der freien Literaturszene zu vernetzen. Eine Verlagsausstellung rundet das Programm ab und macht Literatur im physischen Sinne sichtbar.

17.-18.11.2018

Gespräche von Vorstand und Fachgruppenleitern über Ausbau der Mitgliederleistungen

Vertreter der Berufsverbände und deren Fachgruppenleiter treffen sich, um über einen Ausbau der Leistungen für die Journalisten zu beraten. DPV und bdfj ist es wichtig, den regelmäßigen Austausch zwischen Medienschaffenden zu forcieren. Die Fachgruppenleiter unterstützen den professionellen und lebendigen Wissenstransfer, den Dialog und die Vernetzung der Mitglieder untereinander.

29.10. - 06.11.2018

Pressereise zur Expo 2020 - Vorbereitungen

Um die Möglichkeiten einer Pressereise zur Weltausstellung Expo 2020 in Dubai zu recherchieren, reist ein Mitarbeiter des Journalistenzentrum Deutschland in die Emirate. Vor Ort werden Termine mit Vertretern stattlicher Stellen sowie mit Presse und Medien eingeleitet. Im Rahmen dieser Großveranstaltung würden die mitreisenden Journalisten einen guten Einblick in die tatsächlichen Geschehnisse erhalten, um Erfahrungen aus erster Hand zu publizieren. DPV und bdfj organisieren bereits seit vielen Jahren erfolgreich Pressereisen.

30.10.2018

Sicherung der Ausstellung eines Presseausweises nach nachvollziehbaren Kriterien

Journalisten brauchen für ihre tägliche Arbeit einen Presseausweis, der nach nachvollziehbaren Kriterien ausgestellt wird. Deshalb haben die Journalistenverbände DPV und bdfj bereits vor Jahren in Zusammenarbeit mit Verwaltungsexperten eine verpflichtende Arbeitsanweisung (im öffentlichen Dienst auch „Dienstanweisung“ genannt) hinsichtlich des Verfahrens zur Ausstellung und Vergabe von Presseausweisen erstellt. Die Komplexität von Arbeitsaufgaben, die zunehmende Arbeitsteilung und die Qualitätssicherung machen es erforderlich, einzelne betriebliche Arbeitsabläufe genau vorzugeben. Die Arbeitsanweisung ist auch ein Schritt dazu, die qualitativ hochwertigen Abläufe zur Annahme oder Ablehnung von Anträgen bei DPV und bdfj transparent und genau nachvollziehbar darzulegen. Mit ihrer Existenz sorgen die Verbände dafür, dass Journalisten die uneingeschränkte Wahlfreiheit ihrer Berufsorganisation ganz im Sinne einer demokratischen Pluralität möglich ist. Arbeitsanweisungen sichern einen reibungslosen und gleichbleibenden Arbeitsablauf. Sie regeln die Aufgabenstellung, die Arbeitsmethode, den zeitlichen und räumlichen Arbeitsvorgang, den Einsatz geeigneter Arbeitsmittel und die Bearbeitung der Arbeitsobjekte. Unsere Arbeitsanweisungen zielen auf eine einheitliche Durchführung der Arbeitsschritte, Verringerung der Fehlerquote, Sicherung der Arbeitsqualität und Arbeitssicherheit, Kostenersparnis und eine homogene Einarbeitung neuer Mitarbeiter ab. Sie vervollständigen die Verfahrensanweisungen und stellen die verbindliche Regelung für die jeweiligen Arbeitsabläufe dar mit Angabe der Arbeitsmethode, des räumlichen und zeitlichen Ablaufs und der zu benutzenden Arbeitsmittel und Unterlagen. Unter dem Hintergrund ständiger Selbstkontrolle wurde an dem internen Dokument aktuell eine Aktualisierung vorgenommen.

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