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Engagement-Archiv - Seite 5

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25.07.2017

Routinemäßige Überprüfung der journalistischen Tätigkeit gestartet

Die Berufsverbände haben heute die routinemäßige Überprüfung der haupt- (DPV) bzw. zweitberuflich (bdfj) journalistischen Tätigkeit eingeleitet. Denn Journalisten brauchen für ihre tägliche Arbeit einen Presseausweis, der nach nachvollziehbaren Kriterien ausgestellt wird. Als Berichterstatter erfüllen sie eine wichtige gesellschaftspolitische Funktion. So haben sie Sachverhalte oder Vorgänge öffentlich zu machen, deren Kenntnis für die Gesellschaft von allgemeiner, politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Bedeutung ist. Durch ein umfassendes Informationsangebot in allen publizistischen Medien sollten Journalisten die Grundlage dafür schaffen, dass jeder Bürger die in der Gesellschaft wirkenden Kräfte erkennen und am Prozess der politischen Meinungs- und Willensbildung teilnehmen kann. Dies sind Voraussetzungen für das Funktionieren des demokratischen Staates. Mitglied in DPV oder bdfj kann deshalb nur werden, wer seine Profession als Journalist nachweist. Die Mitgliedschaft ist ein Erkennungsmerkmal für professionelle Medienmacher.

27.06.2017

DPV und bdfj wieder Partner für den Presseball Berlin 2018

Seit 1872 gehört der Presseball Berlin, der als Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten notleidender Journalisten ins Leben gerufen wurde, zu den schönsten und wichtigsten Begegnungsplattformen für Persönlichkeiten aus der internationalen Medienwelt sowie von relevanten Exponenten aus Wirtschaft, Kultur, Politik, PR, Werbung und Kommunikation. Gleichzeitig ist der Presseball auch ein Ball der Interkulturalität, Künstler und Schriftsteller, die diesem Abend das besondere Flair verleihen. Nach einem hervorragenden diesjährigen Fest sind DPV und bdfj auch im kommenden Jahr wieder als Kooperationspartner dabei. Am 13. Januar 2018 geht die Geschichte weiter.

27.06.2017

Engagement für journalistische Interessen auf Wirtschaftstag

Unter Beteiligung der Bundeskanzlerin findet in Berlin der Wirtschaftstag 2017 statt. Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland stehen als geladene Gäste im Austausch mit Politik und Wirtschaft, um die Interessen von Medienschaffenden in die zahlreichen Diskussionen einzubringen. Der Wirtschaftstag gilt Jahr für Jahr als eines der hochkarätigsten Foren für die Begegnung und den Austausch von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu aktuellen wirtschaftspolitischen Themen. Ganz bewusst stellt die Veranstaltung deshalb wichtige Zukunftsthemen, die über die künftige Wettbewerbsfähigkeit entscheiden, in den Fokus.

06.06.2017

Journalistenzentrum Deutschland arbeitet an Recherche über Schadenersatz wegen Rufschädigung

Die Journalistenverbände DPV und bdfj unterstützen eine internationale Organisation, um die Höhe der durchschnittlichen Summen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu erfassen und zu vergleichen. Es geht dabei um eine komparative Recherche über den Schadenersatz gegen Medien wegen Rufschädigung im Bereich übler Nachrede und Verleumdung. Unterstützt werden die Berufsorganisationen dabei von der renommierten Kanzlei Harmsen Utescher, mit welcher das Journalistenzentrum Deutschland im Bereich Medienrecht regelmäßig zusammenarbeitet. DPV und Harmsen Utescher engagieren sich außerdem als jeweilige Mitglieder der Deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR).

30.05.2017

Erfolgreiches PressPhone wird weitergeführt

Mit der Geschäftsführung unseres Partners ratsam GmbH haben wir heute eine Fortführung der erfolgreichen Kooperation im Bereich des PressPhone vereinbart. Die Rahmenverträge ermöglichen Journalisten, die Kosten für Recherchen per Telefon und Internet niedrig zu halten. Zusätzlich gibt es jetzt unter www.pressphone.de einen Online-Shop, welcher helfen kann, die Honorare nicht durch zu teure Kommunikationsmittel zu schmälern.

23.05.2017

Ein Jahrzehnt erfolgreichen Engagements der bdfj

Vor genau 10 Jahren wurde die bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten als Partnerverband des DPV gegründet. Unter ständiger Kommunikation mit Journalisten sowie anderen Verbänden und Institutionen hat sich die bdfj weiterentwickelt und neuen Gegebenheiten angepasst. So ist aus der Organisation die größte Interessenvertretung exklusiv für zweitberuflich tätige Journalisten in Deutschland entstanden.

22.05.2017

Diskussionskultur

An der Universität Bremen findet eine Veranstaltung zum Thema "Diskussionskultur" statt, zu welcher Vertreter von DPV und bdfj geladen sind. Vorrangig geht es um die Frage, inwieweit Forschende und Studenten sich mit tatsächlichen oder vermeintlichen Mindermeinungen an der Lehranstalt auseinandersetzen müssen und dürfen. Weiter beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, welche Formen ein Protest annehmen darf. Das Journalistenzentrum Deutschland erinnert an die Notwendigkeit der freien Meinungsäußerung im Sinne einer pluralistischen Gesellschaft.

18.05.2017

Netzwerkdurchsuchungsgesetz: Breites Bündnis wendet sich mit Appell an Fraktionen, Rechtsausschuss und EU-Kommission

Vor gut zwei Wochen brachte eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden, netzpolitischen Vereinen, Bürgerrechtsorganisationen und Rechtsexperten mit einer Deklaration für Meinungsfreiheit ihre Sorge um die Auswirkungen des vom Bundeskabinett verabschiedeten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes zum Ausdruck. Der DPV Deutscher Presse Verband hat die Deklaration stellvertretend für das Journalistenzentrum Deutschland unterzeichnet. Am Freitag dieser Woche wird der Bundestag in erster Lesung über den Gesetzentwurf beraten. Aus diesem Anlass hat sich die Allianz für Meinungsfreiheit heute schriftlich an die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD, an die Mitglieder des Rechtsausschusses sowie an den Vizepräsidenten der EU-Kommission gewandt. In den Schreiben warnen die Bündnispartner erneut vor einem gesetzgeberischen Schnellschuss, der die Ursachen menschenfeindlicher Hetze gänzlich außer Acht lässt und zugleich den offenen Meinungsaustausch im Netz gefährdet. Neben der Auslagerung strafrechtlicher Prüfungen auf Unternehmen bemängelt die Allianz des Weiteren auch die Unvereinbarkeit des Gesetzes mit dem EU- und dem Verfassungsrecht.  Abschließend appellieren die Bündnispartner an die Parlamentarier, das Gesetzesvorhaben kritisch zu überdenken. Zugleich plädieren sie für eine gesamtgesellschaftliche Lösung, die von Zivilgesellschaft, Internetwirtschaft und Politik in einem strukturierten Prozess gemeinsam erarbeitet wird. 

18.-20.05.17

DPV und bdfj unterstützen Weltkongress des International Press Institute (IPI)

An diesem Wochenende treffen sich über 300 führende Journalisten und Verleger, um über Veränderungen zu diskutieren, denen sich der Qualitätsjournalismus gegenüber sieht. Von Beeinflussungsversuchen durch politische Propaganda bis zu repressiven Gesetzen wider der Meinungsfreiheit, von der Vertrauenskrise in die Medien bis zu dem hohen ökonomischen Druck auf die Medien werden Lösungswege besprochen und aufgezeigt. Kongressbegleitend nehmen Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland an der IPI-Versammlung teil, um Vorstandsmitglieder neu zu wählen und Maßnahmen zur Sicherung der Presse- und Meinungsfreiheit zu beschließen. Das Medienmagazin journalistenblatt befindet sich exklusiv in den Veranstaltungsunterlagen. Im Rahmen einer Podiumsveranstaltung auf dem mit unserer Unterstützung veranstalteten Weltkongress führte ein Vertreter der Journalistenverbände DPV & bdfj eine Kontroverse mit dem leitenden EU-Vertreter Paul Nemitz (Principle Advisor to the Director General for Justice and Consumer Protection by the European Commission) zum Thema Netzdurchsetzungsgesetz, gegen das sich zahlreiche weitere Institutionen gemeinsam mit uns engagieren.

18.05.2017

DPV/bdfj-Vertreter wiedergewählt für den Vorstand des International Press Institute IPI Deutsches Komitee

Auf der heutigen Versammlung des Deutschen Komitees der ältesten Organisation im Engagement für die Pressefreiheit in den Räumlichkeiten des Norddeutschen Rundfunks (NDR) wurde ein Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland für weitere zwei Jahre in den dreiköpfigen Vorstand gewählt. Das nationale Komitee des International Press Institute IPI entschied gleichzeitig über künftige Maßnahmen zur Wahrung der Pressefreiheit in Deutschland und weltweit. Besonders gewürdigt wurde die Arbeit von Prof. Dr. Karl-Eugen Eberle, welcher im Rahmen seines langjährigen Engagements auch die Finanzierung des diesjährigen Weltkongresses in Hamburg wesentlich initiiert hat.

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