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Pressefreiheit

Weiterführende Artikel rund um das Thema Pressefreiheit finden Sie rechts in der Box "zum Thema".

Practical Guide for Journalists

Die Publikation "Practical Guide for Journalists" informiert kurz und bündig zu vielen Themen, die reisende Medienmacher betreffen. Neben zahlreichen praktischen Tipps verschafft es einen Überblick über international vereinbarte Standards zur Pressefreiheit und nützliche Kontakte. Eine "Charter for the Safety of Journalists working in war zones or dangerous areas" rundet die Publikation ab, die als kostenfreier PDF-Download in englisch oder in französisch erhältlich ist. Etwas aktueller ist das "Handbook for Journalists", welches ebenfalls vom Hauptquartier der Organisation Reporter ohne Grenzen veröffentlicht wird.

Survival Guide for Journalists

Eine weitere Quelle ist der englischsprachige Survival Guide For Journalists, ein exellentes Nachschlagewerk mit zahlreichen Informationen für Journalisten, die in kritischer Umgebung arbeiten. Es ist ebenfalls als PDF-File erhältlich und kann unter A Survival Guide For Journalists kostenlos gedownloaded werden (1284 KB).

Richtig versichert

Die besten Informationen können das Risiko nur minimieren; ganz ausschalten lässt es sich nicht. Deswegen sollten Sie immer auf einen ausreichenden Versicherungsschutz achten:

  • Wie kommen Sie bei Krankheit, Verwundung oder Unfall wieder zurück? Existiert eine Reiserücktransportversicherung?
  • Wie weit zahlt Ihre Krankenkasse?
  • Ist das Risiko der Berufsunfähigkeit versichert?
  • Wird Ihre Familie im Todesfall finanziell versorgt, z.B. über eine Risiko-Lebensversicherung?

Ist Ihre Arbeitsausrüstung versichert?

Wenn Sie festangestellt sind, wird Ihr Verlagshaus bzw. Arbeitgeber bei beruflich veranlassten Auslandseinsätzen regelmäßig für Versicherungsschutz gesorgt haben. Gehen Sie trotzdem auf Nummer Sicher und lassen sich schriftlich bestätigen, welcher Versicherungsschutz besteht. Auch freie Journalisten sollten eine Vereinbarung mit ihren Auftraggebern treffen oder einen Etat für den eigenen Versicherungsschutz einplanen, wenn sie in Krisengebiete reisen.

Wenn Sie ohne ausreichenden Versicherungsschutz fahren, gehen Sie ein erhebliches Risiko ein - das gilt für alle Journalisten und ihre Mitarbeiter. Informationen erhalten Sie bei Ihrer Verwaltungsberufsgenossenschaft oder Ihrem persönlichen Versicherungspartner innerhalb der Medienversorgung.

Roman zum Thema

Das Handwerk des Tötens ist ein Roman über den Tod eines Kriegsreporters während der jüngsten Kriege auf dem Balkan, in dem der Autor immer neu das Dilemma auslotet, zwischen "vorheriger Hetze" und "nachträglichem Kitsch" über die schlimmsten Greuel schreiben zu wollen, obwohl "es von vornherein zu spät ist und sich mit dem Geschriebenen kein Toter mehr zum Leben erwecken läßt". Das Handwerk des Tötens, von Norbert Gstrein, Suhrkamp Verlag, 384 Seiten, ISBN 3518414593, erhältlich um Buchhandel.

Informationen zu dem Thema Korruption

Das Partnerteam des Seminarinstituts Stierle-Consulting bietet u.a. das Seminarthema "Korruption" an. Mitglieder erhalten einen Rabatt. Nähere Informationen finden DPV-Mitglieder im passwortgeschützten Bereich der DPV-Pressekonditionen unter Seminare/Training/Veranstaltungen (Stierle Consulting).

SOS-Hotline für Journalisten

Krisen- und Kriegsjournalisten leben mit potentiellen Gefahren, und immer wieder verschwinden Kollegen - hinter Gittern oder sogar spurlos. Mit der Unterstützung von American Express hat Reporters Without Borders eine SOS-Hotline für verschwundene, ausgewiesene oder eingesperrte Journalisten eingerichtet.

Die Telefonnummer: +33147777414

ist 24 Stunden besetzt, um die Anrufe von Journalisten, deren Familienangehörigen, Journalistenorganisationen oder Informanten entgegen zu nehmen und zu koordinieren. In englischer oder französischer Sprache können Verhaftungen, Ausweisungen oder das Verschwinden von Reportern gemeldet werden. Bitte bereiten Sie sich vor dem Anruf so gut wie möglich vor und erteilen Sie alle verfügbaren Auskünfte (Name des Journalisten, Nationalität, Arbeit- bzw. Auftraggeber usw.) zur betreffenden Situation. Das gibt Reporters Without Borders die Möglichkeit, sich schnellstmöglich in den Vorfall einzuschalten.

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