Jeder von uns ist von Geld als Tausch- und Zahlungsmittel abhängig. Doch eine Gesellschaft, welche zu digitalem „Geld“ und der völligen Abhängigkeit von privaten Firmen („Banken“) gezwungen wird, kann schnell in eine Notlage geraten. Dies zeigen schon zwei Argumente von vielen.
Bei Stromausfall lebenswichtiges bar bezahlen
Portugal, noch stärker Spanien und zuletzt Tschechien haben es letztes Jahr wieder einmal gezeigt: glücklich ist, wer bei einem Stromausfall noch Bargeld in der Tasche hat. Viele Augenzeugen berichteten, dass sie mit Plastik oder dem Handy in der Hand nichts mehr machen konnten – kein Taxi für die Rückfahrt, kein Getränk gegen die Hitze. Das ist logisch, denn wenn der Strom ausfällt, fällt auch das Internet aus, auf dem jede unbare Zahlung basiert. Die Folge: Ohne Bargeld kein Wasser, keine Lebensmittel, kein Benzin, keine Medikamente. „Doch wann fällt in Deutschland schon der Strom aus?“, fragt sich so manch einer. Ununterbrochen, wenn auch regional begrenzt, ist die Antwort. Unter www.bargeld.info (Nein zur Bargeldabschaffung > Argumente für Bargeld > Thema Stromausfall) finden Sie eine interaktive Karte, welche Ihnen anzeigt, wo gerade in Deutschland der Strom ausgefallen ist – und es blinkt permanent an vielen Punkten auf der Karte.
Bargeld befreit von der unkontrollierbaren Macht der Finanzindustrie
Auch Ihre Hausbank und Ihr Kreditkarteninstitut sind private Firmen. Sie gehören Menschen, die damit Geld verdienen wollen. Das ist an und für sich nichts Ehrenrühriges. Missbräuchlich wird es jedoch, wenn diese privatrechtlichen Unternehmen – mangels einer uneingeschränkten Alternative zum Bargeld – mit Ihnen als Kunden machen können, was sie wollen. Über eine einfache Berufung auf ihre allgemeinen Geschäftsbedingungen können die Geldinstitute Ihnen Zahlungen verweigern, horrende Gebühren verlangen oder plötzlich die Kontoverbindung kündigen. Sie sind völlig abhängig und haben ohne Bargeld keine Alternative mehr. Ohne Bargeld sind Sie der Finanzindustrie ausgeliefert.
Kostenfreie Mitgliedschaft für DPV und bdfj Mitglieder
Deswegen hat sich Ja zu Bargeld – Initiative Finanzielle Souveränität e. V. (kurz: Ja zu Bargeld) gegründet. Die Institution ergreift die Maßnahmen, die erforderlich sind, um Ihr Eigentum, Ihre Sicherheit und Freiheit und damit das Bargeld zu schützen. Auf der Webseite www.bargeld.info erläutert Ja zu Bargeld e. V., wie das geht. Doch Ihr Eigentum kann nur mit Ihrer Unterstützung gerettet werden. Mitglieder der Journalistenverbände können dazu die ersten drei Monate kostenfrei bei Ja zu Bargeld e. V. reinschnuppern. Wie, erfahren Sie innerhalb der Pressekonditionen (www.pressekonditionen.org, Mitgliedsnummer und PIN bereit halten).
Ja zu Bargeld e. V. ist die einzige Institution, die das Thema „Bargeldeinschränkung und -abschaffung“ in seiner Gänze betrachtet. Gleichzeitig zählt sie zu den ganz wenigen, die mit andauerndem Engagement und Nachdruck gegenüber den Verantwortungsträgern und den Meinungsmachern auf die vielfältigen Nachteile einer bargeldlosen Gesellschaft hinweisen. Dadurch ist Ja zu Bargeld auf vielfachen Ebenen mehr und mehr Gesprächspartner gegenüber Politik, Medien und Wissenschaft. Ja zu Bargeld ist politisch neutral und unabhängig. Überall in der Politik gibt es Verantwortungsträger, welche die Bedeutung von Bargeld für den einzelnen Bürger wie auch für eine funktionierende Gesellschaft erkennen. Ein wichtiges Ziel ist es, auch den nicht ausreichend informierten Teil der Politiker zu erreichen. Unser Tipp: Verwenden Sie Bargeld, wo immer es möglich ist.
Diesen Artikel finden Sie im Medienmagazin journalistenblatt auf der Seite 38
Jens Kruse, Finanzjournalist