Journalistenzentrum Deutschland
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Willkommen beim DPV, dem Verband für Journalisten

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Engagement

30.10.2018

Sicherung der Ausstellung eines Presseausweises nach nachvollziehbaren Kriterien

Journalisten brauchen für ihre tägliche Arbeit einen Presseausweis, der nach nachvollziehbaren Kriterien ausgestellt wird. Deshalb haben die Journalistenverbände DPV und bdfj bereits vor Jahren in Zusammenarbeit mit Verwaltungsexperten eine verpflichtende Arbeitsanweisung (im öffentlichen Dienst auch „Dienstanweisung“ genannt) hinsichtlich des Verfahrens zur Ausstellung und Vergabe von Presseausweisen erstellt. Die Komplexität von Arbeitsaufgaben, die zunehmende Arbeitsteilung und die Qualitätssicherung machen es erforderlich, einzelne betriebliche Arbeitsabläufe genau vorzugeben. Die Arbeitsanweisung ist auch ein Schritt dazu, die qualitativ hochwertigen Abläufe zur Annahme oder Ablehnung von Anträgen bei DPV und bdfj transparent und genau nachvollziehbar darzulegen. Mit ihrer Existenz sorgen die Verbände dafür, dass Journalisten die uneingeschränkte Wahlfreiheit ihrer Berufsorganisation ganz im Sinne einer demokratischen Pluralität möglich ist. Arbeitsanweisungen sichern einen reibungslosen und gleichbleibenden Arbeitsablauf. Sie regeln die Aufgabenstellung, die Arbeitsmethode, den zeitlichen und räumlichen Arbeitsvorgang, den Einsatz geeigneter Arbeitsmittel und die Bearbeitung der Arbeitsobjekte. Unsere Arbeitsanweisungen zielen auf eine einheitliche Durchführung der Arbeitsschritte, Verringerung der Fehlerquote, Sicherung der Arbeitsqualität und Arbeitssicherheit, Kostenersparnis und eine homogene Einarbeitung neuer Mitarbeiter ab. Sie vervollständigen die Verfahrensanweisungen und stellen die verbindliche Regelung für die jeweiligen Arbeitsabläufe dar mit Angabe der Arbeitsmethode, des räumlichen und zeitlichen Ablaufs und der zu benutzenden Arbeitsmittel und Unterlagen. Unter dem Hintergrund ständiger Selbstkontrolle wurde an dem internen Dokument aktuell eine Aktualisierung vorgenommen.

25.10.2018

International Press Institute und Journalistenzentrum Deutschland fordern Merkel und Macron auf, gegenüber türkischen Präsidenten das Problem der inhaftierten Journalisten anzusprechen

Das vom Journalistenzentrum Deutschland unterstützte International Press Institut (IPI) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel und den französischen Präsidenten Emmanuel Macron aufgefordert, die Einschüchterung  und Inhaftierung von Journalisten in der Türkei bei dem Gipfeltreffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan Ende des Monats in Istanbul offen zur Sprache zu bringen. Bei den Gesprächen, an dem auch der russische Präsident Wladimir Putin teilnehmen wird, geht es vorrangig um den Krieg in Syrien. Der Gipfel findet inmitten des internationalen Aufruhrs über die Ermordung des saudischen Journalisten und Aktivisten Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul statt. "In den vergangenen Wochen hat die Türkei doppelte Standards in Bezug auf die Pressefreiheit und die Sicherheit von Journalisten verlauten lassen. Während IPI anerkennt, dass die türkischen Behörden Antworten auf die grausame Ermordung des saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi verlangt haben, sollte dieser Vorfall nicht von der Tatsache ablenken, dass die Türkei weiterhin nicht nur Journalisten schikaniert und inhaftiert, sondern diese auch im Ausland verfolgt und in Besorgnis versetzt", sagte die Direktorin von IPI, Barbara Trionfi, in ihrem Schreiben an die Regierungschefs. In der Türkei befinden sich gegenwärtig mehr als 160 Journalisten im Zusammenhang mit ihrer Arbeit hinter Gittern. Die meisten dieser Journalisten sind wegen Verbrechen im Zusammenhang mit Terrorismus angeklagt. Die Verfahren basieren auf Artikeln oder Social-Media-Postings, welche die türkische Regierung kritisieren. "IPI hat die gerichtlichen Verfahren gegen diese Journalisten genau verfolgt und an zahlreichen Gerichtsverfahren in verschiedenen türkischen Städten persönlich teilgenommen. Unsere Beobachtungen und Untersuchungen zeigen, dass den inhaftierten Journalisten routinemäßig die Grundrechte der Angeklagten sowie die Garantien für einen fairen Prozess gemäß Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention vorenthalten werden. Es ist wichtig, dass Sie sich entschieden für die Rechtsstaatlichkeit und die Grundrechte in der Türkei einsetzen“, appellierte Trionfi. Es ist wichtig, dass die Türkei in die Gruppe der Nationen zurückkehrt, die die Pressefreiheit und die Rechtsstaatlichkeit respektieren. Dafür müssen alle inhaftierten Journalisten freigelassen werden. Außerdem muss dafür gesorgt werden, dass jeder Journalist, gegen den Anklage erhoben wird, von einer unabhängigen Justiz fair behandelt wird. IPI ist ein weltweites Netzwerk von Redakteuren, Medienvertretern und führenden Journalisten im Engagement für Pressefreiheit. Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland sitzen im Vorstand von IPI-Deutschland.

22.09.2018

DPV und bdfj Schirmherren des Institute of Journalism (IOJ)

Die Idee zur Gründung einer Weiterbildungseinrichtung für Journalisten in Südasien entstand während einer von DPV und bdfj veranstalteten Pressereise im Jahr 2016. Der Bedarf an praktischem Training für Berichterstatter in Pakistan und den umliegenden Ländern war sichtbar und wurde von den Medienhäusern ebenso wie von den Kollegen vor Ort an uns herangetragen. Als Folge verfolgten Aamir Rafique, seines Zeichens unter anderem Secretary General der Foundation for Promotion of Academic Collaboration, und der Fachgruppenleiter für Internationale Beziehungen, Shams-Ul-Haq, die Errichtung eines privaten Instituts für Journalismus. Das Journalistenzentrum Deutschland freut sich, jetzt mit den Trägerverbänden DPV und bdfj als Schirmherr des „Institute of Journalism (IOJ)“ mit Sitz in Lahore einen Beitrag zur Presse- und Meinungsfreiheit sowie zu mehr Qualität im Journalismus beitragen zu können. Mit dem IOJ wurde eine Plattform geschaffen, welche Training, Innovation, Forschung und Unterricht auf dem Feld des praktischen Journalismus etabliert. Weitere Ziele sind die Aus- und Weiterbildung im Mediensektor auf nationaler und internationaler Ebene, die Veranstaltung von Seminaren und Workshops, der Aufbau eines Netzwerkes lokaler und ausländischer Journalisten sowie die Förderung der Interaktion zwischen den Kollegen auch durch die Organisation internationaler Studienaufenthalte. Um die Synergien zu nutzen, hat der Vorstand des von DPV und bdfj gegründeten German-European Institute of Journalism empfohlen, die Geschicke des Institutes bei der nächsten Versammlung ebenfalls in die Hände der Gründer des IOJ zu geben.

Dpv Deutscher Presse Verband

Pressereise 2018 „Pakistan nach den Wahlen“

Die Reisedestination ist im ständigen Blickpunkt der Weltgeschichte, und die jüngsten Wahlen haben die gesellschaftliche Situation im Land wesentlich verändert. Wohin steuert die Atommacht Pakistan? Die Journalistenverbände DPV und bdfj bieten vom 18. – 27. Oktober 2018 (+/- 1 Tag) erneut die Möglichkeit, auf einer Pressereise hinter die Kulissen zu schauen und hochkarätige Gesprächspartner wie den Premierminister zu interviewen. In Zusammenarbeit mit der deutschen Botschaft wurde außerdem ein Journalistentag organisiert, bei dem die Teilnehmer auf renommierte einheimische Kollegen zu einem gemeinsamen Dialog mit dem deutschen Botschafter treffen, bei dem regionale und internationale Themen erörtert werden. Ausführliche Informationen sowie den Anmeldebogen für die Pressereise finden Sie unter www.pressereisen.org. Anmeldeschluss ist der 20. September 2018.

journalistenblatt 3-18

Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

    • Digitale Entrechtung –Werden wir zu Komplizen der großen Datenmaschinerie?
    • Noch mehr Rechtsberatung – DPV und bdfj weiten ihren Service für Mitglieder aus
    • Pressereisen nach Indien und Pakistan in der Vorbereitung
    • Journalist – Eine Variation des freien Berufs
    • Datenschutz: Drei Browser, und Ihre Daten sind sicher

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    Presseratgeber

    DPV und bdfj überarbeiten ihre medienpolitischen Thesen

    Aus aktuellem Anlasse haben die Journalistenverbände DPV und bdfj ihre medienpolitischen Thesen überarbeitet. Besonders zu erwähnen sind dabei die Ausführungen zum Thema Datenschutz. Die Berufsverbände engagieren sich damit weiterhin vorbehaltslos für die Meinungs- und Pressefreiheit.

    journalistenblatt 2-18

    Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
    Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

      • Qualität wird sich durchsetzen - Tagesspiegel-Herausgeber Sebastian Turner im Interview
      • Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Im Zweifel gegen die Meinungsfreiheit
      • DSGVO I - Gefahr für die Meinungs- und Informationsfreiheit
      • DSGVO II - Was jetzt zu beachten ist
      • KSK - Wann wird der Nebenjob für Journalisten zum Problem?

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      journalistenblatt 1-18

      Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
      Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

        • IJC-Konferenz in Südostasien: Die Zukunft des Journalismus
        • Interview mit Dr. Thomas Meyer: Die Macht der Kampagne
        • "Old Auntie BBC": Zu Gast im größten News-Haus der Welt
        • Die Geschäftsidee: Der eigene Blog

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        journalistenblatt 4-17

        Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
        Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

        • 20 Jahre Initiative Nachrichtenaufklärung - Interview mit Günther Wallraff
        • Geld her oder Daten weg - Erpressung im Internet
        • Der perfekte Augenblick - 70 Jahre Magnum
        • Geförderte Gründer - wie bekomme ich staatliche Zuschüsse?

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        journalistenblatt 3-17

        Neue Ausgabe des journalistenblatt erschienen
        Die aktuelle Ausgabe des journalistenblatt beschäftigt sich u.a. mit diesen Themen:

        • IPI World Congress 2017 in Hamburg
        • Die politische Umwelt ist vergiftet - Interview mit Giles Trendle
        • Fact Checking: Suche nach der Wahrheit
        • Rechnung, Anzahlung oder Vorkasse? Wie komme ich an mein Geld?

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        Sie sind Hauptberuflich als Journalist tätig?

        Mitglied werden und Presseausweis beantragen

        Mitglieder des DPV müssen ihre hauptberuflich journalistische Tätigkeit nachweisen und können dann einen amtlich anerkannten Presseausweis und ein PKW-Schild erhalten. Die Ausstellung erfolgt kostenlos. Exklusiv in Deutschland stellt der DPV auch einen Internationalen Presseausweis (IAJ) aus. Damit wird Journalisten ein Werkzeug in die Hand gegeben, welches die Arbeit insbesondere im Ausland erleichtert. Im Gegensatz zu allen anderen großen Journalistenverbänden stellt der Berufsverband den Internationalen Presseausweis samt PKW-Schild auch an Nicht-Mitglieder aus. Weitere Infos finden Sie hier.

        Sie haben Fragen zum Presseausweis?

        Alle Informationen zum Presseausweis auf einer Seite

        Der Presseausweis - Unschätzbares Hilfsmittel

        Der Presseausweis ist ein wichtiges Hilfsmittel für Journalisten, unabhängig davon, ob diese haupt- oder nebenberuflich als tätig sind. Er erleichtert die Legitimation gegenüber Veranstaltern, Behörden oder Unternehmen und ist damit ein wichtiges Instrument der Pressefreiheit in Deutschland. Hier finden Sie alle Fragen zum deutschen sowie Internationalen Presseausweis in einer Zusammenfassung

        Mastercard Gold exklusiv für Mitglieder

        PressCreditCard

        Die Mitgliedschaft in dem Berufsverband beinhaltet einen geldwerten Vorteil: die exklusive und kostenfreie PressCreditCard. Dabei handelt es sich um eine gebührenfreie MasterCard Gold, welche ausschließlich für die Journalisten von DPV und bdfj sowie deren Lebenspartner erhältlich ist.

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