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Engagement-Archiv

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28.10.2022

DPV und bdfj organisieren Jahresversammlung von IPI-Deutschland

Das Deutsche Nationalkomitee des International Press Institute (IPI) veranstaltet heute auf Einladung des Journalistenzentrum Deutschland seine Jahresversammlung in Hamburg. Neben Formalien fand vor allem der Vortrag von Scott Griffen (Gast: Scott Griffen, IPI Deputy Director) großen Anklang, welcher über die Arbeit und aktuelle Projekte des IPI-Hauptquartiers sowie über den Weltkongress in New York berichtet. Im Berichtszeitraum 2021 war weltweit wieder eine Zunahme von Beeinträchtigungen der Arbeit von Journalisten zu verzeichnen. Bedrohungen, Einschüchterungen, persönliche Angriffe, Strafverfolgungsmaßnahmen bis hin zu Tötungen zeigen, wie wichtig und relevant das Engagement von IPI gerade in der heutigen Zeit ist mit den weltweiten Auswirkungen auf das gesellschaftliche Miteinander, die Wirtschaftsbeziehungen und Warenströme und den sich verschlechternden Zustand der Presse- und Medienfreiheit in vielen Ländern. Die Pandemie ist von vielen Regierungen als Vorwand genutzt worden, die freie Berichterstattung von Journalisten weiter einzuschränken. Aber auch in Deutschland hat „Reporter ohne Grenzen“ im jährlichen „Bericht zur Lage der Pressefreiheit“ eine Verschlechterung der Situation für Journalisten konstatiert und die Bundesrepublik von „gut“ auf „zufriedenstellend“ herabgestuft. Mit der Folge, dass Deutschland in der Rangliste von Platz 11 auf Platz 13 zurückgefallen ist. Die Gründe dafür listet unter anderem der jährliche Bericht „Feindbild Journalist“ des European Centre for Press and Media Freedom (ESPMF) auf, der die Angriffe auf die Kollegen dokumentiert. Das deutsche Nationalkomitee hat die Verlegerinitiative unterstützt, mit der die deutschen Medienhäuser zur Unterstützung der gemeinsamen Sache, dem Schutz der Presse- und Medienfreiheit, aufgerufen werden. Anfang März letzten Jahres hat Reporter ohne Grenzen in Kooperation mit dem Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) und dem International Center for Journalists (ICFJ) eine Video-Kampagne zur Unterstützung der philippinischen Journalistin Maria Ressa initiiert. Für das Deutsche IPI-Nationalkomitee hat die Vorsitzende Karola Wille mit einem Videostatement zu dieser Aktion beigetragen. Vielleicht hat diese weltweite Unterstützungsaktion ja ein klein wenig dazu beigetragen, dass Maria Ressa gemeinsam mit dem russischen Journalisten Dimitri Muratov im vergangenen Dezember der Friedensnobelpreis verliehen worden ist. Diese Preisverleihung hat das Licht der Öffentlichkeit nicht nur auf das bemerkenswerte Wirken der beiden Preisträger gerichtet, sondern auch auf die Bedeutung von freier Berichterstattung und freien Zugang zu Informationen für das gesellschaftliche Miteinander innerhalb und zwischen den Völkern. Maria Ressa  ist Board Member von IPI. Am 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, hat das Deutsche Nationalkomitee wieder eine Pressemitteilung veröffentlicht und dabei insbesondere die „10 Empfehlungen“ des IPI für die Demokratien der Welt zur Stärkung der Presse- und Medienfreiheit im In- und Ausland verstärkt. Bei den Wahlen zum zweiköpfigen IPI-Vorstand wurde ein Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland bestätigt.

14.10.2022

Journalistenzentrum Deutschland beginnt mit Bewerbungsphase für Journalistenaustausch

In Kooperation mit Universitäten und Bildungsinstitutionen haben die Berufsverbände DPV und bdfj in Südasien begonnen, den Besuch von Studenten aus dem Bereich Journalismus zu organisieren. Gefördert werden soll der Austausch innerhalb internationaler Medien. Gleichzeitig soll es interessierten Studenten ermöglicht werden, sich vor Ort um ein anschließendes Praktikum oder ein Volontariat zu bewerben. Die angehenden Journalisten werden Deutschland im Frühjahr 2023 besuchen. Sie erwartet ein zielgerichtetes Programm mit dem Besuch von Medienhäusern, Hochschulen, Journalistenverbänden, Behörden und anderen Institutionen, welches das Journalistenzentrum Deutschland organisiert.

21.09.2022

Einschätzung der Herausforderungen und Erwartungen für die Institutionen

Erneut wurde der DPV ausgewählt, um stellvertretend für die Berufsverbände des Journalistenzentrum Deutschland an der Befragung des Forschungszentrums der Deutschen Bundesbank zur wirtschaftlichen Situation von Unternehmen und Institutionen teilzunehmen. Mit der Teilnahme hilft der Berufsverband in Zeiten hoher Unsicherheit, eine verlässlichere Einschätzung der Herausforderungen und Erwartungen für die Institutionen in Deutschland zu erhalten. Damit kann die Deutsche Bundesbank ihre gesetzlichen Aufgaben besser erfüllen. Um die Qualität der Analysen stabil zu halten, nimmt das Journalistenzentrum Deutschland zum wiederholten Mal teil.

08. - 10.09.2022

IPI-Weltkongress: Journalismus an der Frontlinie der Demokratie

Vertreter von DPV und bdfj nehmen als Delegierte am Weltkongress des International Press Institute (IPI) teil. Die Themen und Panels sind wie immer vielfältig und werden kontrovers von Medienvertretern aus aller Welt diskutiert wie beispielsweise: Leben an der Front im Engagement für die Pressefreiheit; Wie investiert man in die Zukunft des unabhängigen Journalismus; Um die Ecke, um die Welt: Lokaler Journalismus im globalen Maßstab; Sicherheit geht vor: Praktische Sicherheitskonzepte für Redakteure und Nachrichtenmanager mit knappem Budget und vielen weiteren wichtigen Diskussionspunkten. Vertreter des Journalistenzentrum Deutschland sind auch im dreiköpfigen Vorstand von IPI-Deutschland.

31.08.2022

DPV und bdfj als Transferpartner für den Wissenschaftsbetrieb

Ob Semesterarbeit, Promotion oder Forschung: Im Wissenschaftsbetrieb werden regelmäßig Daten benötigt, die man über Umfragen erhält. Genau hier unterstützen die Berufsverbände des Journalistenzentrum Deutschland Wissenschaftler, Professoren und Studenten. Denn schon vor den Regelungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) war es schwierig, im Rahmen beispielsweise einer Umfrage massenhafte Kontakte zu Journalisten herzustellen. Spätestens seit Inkrafttreten der DSGVO ist es für den Wissenschaftsbetrieb kaum mehr möglich. DPV und bdfj können Forschung und Lehre dann gezielt unterstützen, wenn keine rein theoretische Dissertation geschrieben wird. Die Online-Umfrage sollte gut vorbereitet werden. Den Start macht eine gezielte Literaturrecherche. Wurden bereits Umfragen zu dem Forschungsthema durchgeführt, und welche Aspekte wurden dabei noch nicht beachtet? Das Erstellen des Fragebogens unterliegt den Partnern aus dem Wissenschaftsbetrieb – die Journalistenverbände machen hier keine Vorgaben. In Ausnahmefällen vermittelt das Journalistenzentrum Deutschland auch einzelne Gesprächspartner für eine persönliche Befragung.

22.08.2022

Unterstützung bei der beruflichen Eigenständigkeit von Journalisten

Mittlerweile arbeitet mehr als die Hälfte der Medienschaffenden nicht mehr in einer Festanstellung, sondern auf eigene Rechnung. Der Trend zum selbstständigen „Medienunternehmer“ hält ungebrochen an. Ob freiwillig oder der Not (durch Verlust der Festanstellung) gehorchend: der Schritt in die berufliche Eigenständigkeit muss gut vorbereitet sein. Um erfolgreich selbstständig zu sein, braucht es Mut und Entschlossenheit. Viele „Anfängerfehler“ lassen sich mit guter Vorbereitung und Beratung vermeiden. Das Journalistenzentrum Deutschland möchte mit der Gründungsberatung dazu beitragen, Klarheit und Orientierung für die berufliche Eigenständigkeit zu finden. Zu Beginn der Selbstständigkeit -und auch noch lange danach- tauchen zahlreiche Fragen auf. Das Beratungsteam für die Mitglieder der Berufsverbände wird federführend geleitet von dem Medien- und Gründungsexperten Walther Bruckschen. Er kann als Diplom-Kaufmann und Unternehmensberater auf seine langjährigen Erfahrungen als Chefredakteur von Fachzeitschriften, freiberuflicher Journalist, Agenturgründer und Geschäftsführer sowie PR- und Marketing-Berater zurückgreifen. Als Q-plus-zertifizierter Gründungsberater ist er in der Beraterbörse der KfW gelistet und hat sich vor allem auf das Gründercoaching in der Medienbranche spezialisiert. Die Gründungsberatung findet telefonisch oder auch per Zoom-Videositzung statt. Denn im Videocall ist es erfahrungsgemäß häufig einfacher, miteinander in Kontakt zu kommen und die Lösung einer Frage umzusetzen. Die Gründungsberatung ist exklusiv für die Mitglieder von DPV und bdfj bestimmt und kostenfrei im Rahmen der Mitgliedschaft enthalten.

15.08.2022

Journalistenzentrum Deutschland beteiligt sich an Forschungsprojekt

Das Journalistenzentrum Deutschland beteiligt sich an einem Forschungsprojekt des Vereins Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung DeZIM e.V.. Die Prämisse ist, dass öffentliche Fördermittel es Akteuren ermöglichen, Projekte durchzuführen, die sonst nicht realisierbar wären. Für eine erfolgreiche Bewerbung um solche Gelder müssen sie selbst und ihre Projekte bestimmte Kriterien erfüllen, zunehmend auch hinsichtlich Diversität. Untersucht werden soll, was das genau bedeutet. Die teilnehmenden Organisationen werden befragt, unabhängig davon, ob sie sich schon einmal um öffentliche Gelder beworben haben oder nicht. Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt gefördert. DPV und bdfj haben sich aus Gründen der Unabhängigkeit zu keinem Zeitpunkt um staatliche Förderung beworben.

12.08.2022

Neue Ausgabe des Medienmagazins journalistenblatt erschienen

Die neue Ausgabe des journalistenblatt mit folgenden Themen: Dass in der Ukraine immer noch gekämpft wird, haben sich Russlands Machthaber sicherlich anders vorgestellt. Was genau dort passiert, ist angesichts der unklaren Lage schwer einzuschätzen. Auch hochqualifizierte und gut ausgebildete Journalisten können nur schwierig an verlässliche Informationen kommen. Zu einer solchen gehört sicherlich Katrin Eigendorf. Sie berichtet seit 30 Jahren als Journalistin aus den Brennpunkten dieser Welt und hat dabei immer auch einen Blick auf die Frauen in den Regionen geworfen. Die ZDF-Auslandskorrespondentin wurde sowohl mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs- als auch mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Für das journalistenblatt gab die Ausnahmejournalistin unserer Kollegin Bettina Schellong-Lammel ein Interview. Sie finden es ab Seite 4. Zurück zum Ukraine-Krieg: Wie stark die Medien in diktatorisch geführten Ländern in ihrer Arbeitsweise eingeschränkt werden, ist hinlänglich bekannt. Auch Russland bildet in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Für den Deutschland-Chef von Reporter ohne Grenzen, Christian Mihr, ist klar, dass die heutigen medialen Repressionswerkzeuge schon vor mehreren Jahren vorbereitet und geschmiedet wurden. Das Interview mit ihm lesen Sie ab Seite 12. Dass die Pressefreiheit auf der ganzen Welt in Gefahr ist, weiß auch unser Digitalchef und Head of International Relationships, Shams Ul-Haq. Zuletzt besuchte er Pakistan und begleitete den scheidenden deutschen Botschafter Bernhard Schlagheck bei seinem Besuch des Presseclubs in Islamabad. Auf Seite 18 finden Sie seinen Bericht. Was erfahren Sie noch im Heft? Doc Baumann setzt sich neben seinen Tipps im Umgang mit Photoshop (S. 28 ff.) mit der Propaganda, der Lüge und der Wahrheit auseinander (S. 20 ff.), Albrecht Ude führt die Werbung im Netz ad absurdum (S. 36 ff) und Gunter Becker beschreibt die innovative Form des Satellitenjournalismus (S. 26 ff.). Darüber hinaus warten unsere Experten Olaf Kretzschmar mit frischen Rechtstipps (S. 34 ff.) und Walther Bruckschen mit neuen Ideen zur Finanzierung einer Existenzgründung auf (S. 32 ff.). Andrew Weber wiederum stellt Ihnen eine neue Kommunikationsplattform vor. Mastodon will Twitter und Co. den Kampf ansagen (S. 30 ff.).

22. - 23.07.2022

Weltmeisterschaft der Journalisten auf dem Nürburgring

Auf der legendären Nordschleife des Nürburgringes findet die Rad-WM der Journalisten statt. Durchgeführt werden ein Einzelsprint, Zeitfahren und Jedermann-Rennen (über 50 und 75 km) in verschiedenen Altersklassen. Das Journalistenzentrum Deutschland sponsert wieder Kollegen, welcher bei der Journalisten-Weltmeisterschaft (WPCC) ins Ziel jagen.

21.07.2022

DPV und bdfj starten turnusmäßige Überprüfung der journalistischen Tätigkeit bei Inhabern eines Presseausweises

Bei dem Presseausweis der Journalistenverbände DPV und bdfj handelt es sich nicht um einen Mitgliedsausweis, sondern um ein Dokument, welches erst nach Verifizierung der haupt- (DPV) beziehungsweise zweitberuflich journalistischen Tätigkeit ausgestellt wird. Deshalb ist auch von Mitgliedern jährlich ein neuer Antrag auf Verlängerung der Gültigkeit eines Presseausweises zu stellen. Dieses Verfahren dient der Sicherheit und der Akzeptanz im Interesse aller Inhaber eines Presseausweises. Heute startete die turnusmäßige Prüfung gemäß der internen "Arbeitsanweisung zum Prüfverfahren zur Anforderung aktueller Nachweise bei ausgestellten Presseausweisen". Die Ausstellung des Presseausweises ist übrigens im Rahmen der Mitgliedschaft kostenfrei. Wir bedanken uns bei allen Inhabern eines Presseausweises für die Mithilfe.

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