Pressebereich

DPV und bdfj appellieren an die Politik, Journalisten in der Corona-Krise ausreichend zu unterstützen

Beide Berufsverbände haben zahlreiche Informationen nicht nur rund um das Covid-19-Virus auf ihren Homepages zusammengestellt – darunter eine Auflistung wichtiger Ansprechpartner oder Informationen zu Hilfspaketen · Alle Auskünfte betreffen sowohl angestellte wie auch freiberuflich oder selbständig tätige Journalisten

„Journalisten, egal ob angestellt, freiberuflich oder selbständig tätig, sind gerade in Zeiten wie diesen eine wichtige Stütze und ein Garant für den Informations- und Wissensaustausch zwischen Behörden, Gesundheitsinstitutionen und der Bevölkerung“, sagt Christian Laufkötter, Pressesprecher der beiden Berufsverbände DPV Deutscher Presse Verband – Verband für Journalisten und bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten. „Deshalb muss ihnen unbürokratisch und schnell die Ausübung ihrer Arbeit ermöglicht werden. Wir appellieren darum an die Politik, unsere Kolleginnen und Kollegen nicht im Regen stehen zu lassen, sondern ihnen ebenfalls mit Bundes- oder Landesmitteln die Existenz zu sichern und damit die Fortsetzung ihrer wichtigen Arbeit zu gewährleisten.“ Mehrere Bundesländer (z.B. Nordrhein-Westfalen oder Brandenburg) haben Journalisten bereits in die Liste der
systemrelevanten Berufe aufgenommen.

Journalisten in ihren verschiedenen Tätigkeitsbereichen trifft die Corona-Krise wirtschaftlich besonders hart. Aufträge im Zusammenhang mit Veranstaltungen brechen weg, Recherchen können mangels Bewegungsfreiheit und Interviewpartnern kaum noch durchgeführt werden, die Einnahmen fallen bei einigen Kollegen komplett aus. Wichtig ist es nun, schnell und einfach die richtigen Ansprechpartner und Informationen zu finden. Deswegen haben DPV und bdfj hierzu ausführlich recherchiert und aktualisieren auf ihren Homepages www.dpv.org sowie www.bdfj.de ständig die wichtigsten Informationen zu allen wichtigen Themen, welche in der Corona-Krise berufsbedingt wichtig sind. Dazu zählen neben den Ansprechpartnern auch Informationen zu den unterschiedlichen Hilfspaketen.

Zusätzlich zu diesen Hilfen bieten die Berufsverbände interessierten Kollegen den kostenlosen Presseratgeber „Nothilfe für Journalisten“ an. In dieser in seiner inhaltlichen Form einmaligen Publikation werden die Themen Selbsthilfe und Krankheit aufgegriffen, wobei der Fokus auf den Notfonds liegt (Nr.8521 unter www.presseratgeber.de).


„Neben allen wirtschaftlichen Unwägbarkeiten bleibt es für jeden Einzelnen von uns aber am wichtigsten, die Situation gesund zu überstehen“, so Laufkötter weiter. „Dieses hoffen wir für alle Kolleginnen und Kollegen sowie deren Angehörige und Freunde.“

Das Journalistenzentrum Deutschland wird durch zwei Berufsverbände getragen. Der DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten, gegründet 1989, ist mit ca. 7.500 Mitgliedern die tariffreie Spitzenorganisation der hauptberuflich tätigen Journalisten. Die bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten wurde 2007 gegründet und ist die größte Interessenvertretung exklusiv für zweitberuflich tätige Journalisten in Deutschland.

Kontakt

Christian Laufkötter (Pressesprecher DPV/bdfj)

Journalistenzentrum Deutschland
Stresemannstr. 375
D-22761 Hamburg

chla@journalistenverbaende.de

Fax 040/8 99 77 79